Für 271,1 Mille Cash Investor D9 kauft isländischen Datacenter-Betreiber Verne Global

Redakteur: Ulrike Ostler

Der isländische Rechenzentrumsbetreiber Verne Global wurde von der Investmentgesellschaft Digital 9 Infrastructure (D9) für rund 231 Millionen Britische Pfund, 271,1 Millionen Euro, gekauft.

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Der isländische DataCenter-Betreiber ist jetzt in der Hand des britischen Investors D9.
Der isländische DataCenter-Betreiber ist jetzt in der Hand des britischen Investors D9.
(Bild: Verne Global)

Nach eigenen Angaben konzentriert sich das im Vereinigten Königreich ansässige Unternehmen D9 auf die Bereitstellung widerstandsfähiger digitaler Infrastrukturen, die mit grüner und sauberer Energie im Einklang mit dem UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goal 9) stehen. Verne Global betreibt in Island ein Rechenzentrum, das zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist wird und sich über 40 Hektar erstreckt; die Anlage wird derzeit erweitert. Das Unternehmen ist auf die Unterstützung von High-Performance-Computing (HPC)-Workloads im Auftrag von Kunden spezialisiert.

Dominic Ward, CEO von Verne Global, sagte: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir von unseren früheren Anteilseignern - Wellcome Trust, Stefnir, Novator Partners und General Catalyst Partners - bis zu diesem Punkt erhalten haben. D9 ist nun der perfekte Partner, um unsere Zukunft zu sichern.“

Das Geschäft folgt auf die jüngste Unterwasserinvestition von D9 in Aqua Comms, ein Unternehmen, das auf Unterseekabel spezialisiert ist. Das Investment in eine betreiberneutrale Netzwerkplattform zwischen Europa, dem Nahen Osten und Indien beläuft sich auf rund 50 Millionen Pfund, rund 59 Millionen Euro. Aqua Comms wird das Geschäft unter der Bezeichnung „Europe Middle-East India Connect 1! (EMIC-1) vermarkten und betreiben.

Thor Johnsen, Leiter der digitalen Infrastruktur bei Triple Point, dem Investmentmanager von D9, erläutert anlässlich der Verne-Global-Übernahme: Zusammen mit der Unterwasserinvestition von D9 in Aqua Comms verfolgen wir weitere Möglichkeiten für Glasfasernetze, um die Konnektivität in den nordischen Ländern zu verbessern und den Nutzern von Rechenzentren einen zuverlässigen und kostengünstigen Zugang zu den enormen erneuerbaren und kostengünstigen Energieressourcen in Island und der Region zu ermöglichen.“

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