Containern im Hyperkonvergenzsystem HPE Simplivity bekommt Cloud-Funktionen für verteilte Standorte

Redakteur: Ulrike Ostler

Die hyperkonvergente Plattform „HPE Simplivity“ bietet jetzt eine Datensicherung mit nativem Cloud-Backup und zentralem Backup. Außerdem kann das System Container interpretieren, so dass Kunden auch an verteilten Standorten Cloud-native Anwendungen betreiben können.

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Im Bild: „HPE Simplivity 325“
Im Bild: „HPE Simplivity 325“
(Bild: HPE)

Lokal entstehen immer mehr Daten und somit auch neue Möglichkeiten, um mit Daten Wertschöpfung zu generieren. Darum werden viele Anwendungen direkt vor Ort betrieben und die Daten dort verarbeitet. Und anders als früher werden dort auch vermehrt Cloud-native Applikationen genutzt, wenngleich vorhandene virtualisierte Anwendungen weiterhin unterstützt werden müssen.

Nach Herstellerangaben ist HPE Simplivity für dieses Einsatz-Szenario ausgelegt. Das Hyperkonvergenz-System beinhaltet sichere drahtlose und kabelgebundene Netzwerke von HPE Aruba und eine Workload-optimierte Infrastruktur, um den unterschiedlichen Anforderungen an verteilten Standorten im Hinblick auf Leistung, Resilienz, Skalierbarkeit und Daten zu genügen.

Betreibt ein Unternehmen Simplivity-Systeme an mehreren Standorten, ließen sich etwa die Daten der virtuellen Maschinen „schnell und automatisch“ auf einem anderen System-Knoten sichern. Wenn einer der Knoten ausfällt, verursache das keine Störung. Wie HPE garantiert, siehe HPE Simplivity Hyper Guarantee, lässt sich etwa eine virtuelle Maschine mit 1 Terabyte in weniger als 60 Sekunden sichern oder gar wiederherstellen.

Das Kubernetes-CSI-Plugin für HPE Simplyvity vereinfacht das Management von Cloud-nativen Techniken.
Das Kubernetes-CSI-Plugin für HPE Simplyvity vereinfacht das Management von Cloud-nativen Techniken.
(Bild: HPE)

Mit „HPE Cloud Volumes Backup“, das verbrauchsabhängig abgerechnet wird, sind Daten von verschiedenen Standorten mithilfe von HPE Simplivity in drei Schritten, oder regelbasiert und automatisiert, über „vCenter“ direkt in die Cloud sicherbar. Hierfür wird laut Anbieter keine zusätzliche Backup-Software oder Hardware benötigt. Die gesicherten Daten in der Cloud können laut HPE an den einzelnen Standorten leicht wiederhergestellt werden, wobei keine zusätzlichen Kosten anfallen.

Die Kombination von HPE Simplivity und „HPE Store Once“ eignet sich laut Hersteller für Kunden, die strenge Richtlinien einhalten und Daten lange aufbewahren müssen. Die Integration schütze die Systeme an den Unternehmensstandorten durch automatisierte und anwendungsspezifische Verfahren. In weniger als einer Minute können Unternehmen für mehrere tausend virtuelle Maschinen an Dutzenden von Standorten Backup-Regeln erstellen oder aktualisieren. Mit drei Klicks können Daten gesichert oder wiederhergestellt werden. Dabei lässt sich ein ständiges Deduplizierungsverhältnis von 20:1 erreichen.

Das Hyperkonvergenzsystem „HPE Simplivity 325“
Das Hyperkonvergenzsystem „HPE Simplivity 325“
(Bild: HPE)

Applikations-Modernisierung an der Edge

HPE Simplivity unterstützt den „CSI“-Treiber (CSI = Container Storage Interface) für Kubernetes, um Container-Anwendungen an verteilten Standorten zu betreiben. Anwender können aber auch „Persistent Volumes“ nutzen, so dass sich virtuelle Maschinen und Container auf der gleichen Plattform betreiben lassen.

Auch hier ist Geschwindigkeit Trumpf: Persistent Volumes lassen sich innerhalb von weniger als einer Minute sichern oder wiederherstellen. Kunden können somit ihre Anwendungen am Unternehmens-Edge modernisieren und gleichzeitig sicherstellen, dass sie ständig funktionieren und immer geschützt sind.

Die neuen Funktionen in der Übersicht:

  • HPE Simplivity unterstützt HPE Cloud Volumes Backup, so dass Daten einfach, effizient und flexibel von verschiedenen Standorten direkt in die Cloud gesichert werden können.
  • Die Integration von HPE Simplivity und HPE Store Once schützt die Systeme an den Unternehmensstandorten durch automatisierte und anwendungsspezifische Verfahren. Anwendungen und Daten können damit leicht und effizient direkt in ein zentrales Store Once-System kopiert werden.
  • Das Kubernetes-CSI-Plugin für HPE Simplyvity vereinfacht das Management und bietet eine ausfallsichere, hyperkonvergente Infrastruktur, auf der sowohl Container als auch virtuelle Maschinen betrieben werden können.
  • „VMware vSphere 7.0“ unterstützt alle neu angekündigten Funktionen.
  • HPE Simplivity 4.1.0 ist ab sofort verfügbar. Für bestehende HPE-Simplivity-Kunden, die einen gültigen Servicevertrag haben, entstehen keine Mehrkosten.

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