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Thought Works zeigt Entwicklungstrends und die passenden Tools auf Hot und top in der Software-Entwicklung - der Technology Radar

| Redakteur: Ulrike Ostler

Was haben NoSQL und CSS-Frameworks, Co-Location durch Telepräsenz und Infrastructure als Code gemein? Das Beratungshaus Thought Works hat diese für seinen „Technology Radar“ als Trendbegriffe identifiziert. Hier geht es um die Bewertung für die Software-Entwicklung innovativer Techniken, Tools, Sprachen und Plattformen.

Der Technology Radar stammt von Thought Works, ein Software-Unternehmen und eine Gruppe engagierter Menschen, die das Design, die Erstellung sowie die Verbreitung von Software grundlegend verbessern wollen - gemeinsam mit Kunden.
Der Technology Radar stammt von Thought Works, ein Software-Unternehmen und eine Gruppe engagierter Menschen, die das Design, die Erstellung sowie die Verbreitung von Software grundlegend verbessern wollen - gemeinsam mit Kunden.
(Bild: ThoughtWorks)

Strategische Trends, die durch das neueste Technology-Radar hervorgehoben werden, sind:

Das grenzenlose Unternehmen – die Unternehmen öffnen sich für Cloud-Angebote, Telepräsenz und Co-Location und nehmen hin, dass Barrieren fallen.

Entwicklungsumgebungen in der Cloud bedeuten, dass die Entwicklungsinfrastruktur ausgelagert werden kann. Teams brauchen dann kaum mehr als ein Laptop und eine Internet-Verbindung. Die Wirtschaft muss auch bei grundlegenden Annahmen hinsichtlich des Zugriffs auf Daten und der Netzwerksicherheit umdenken.

Die Anwendung bewährter Praktiken wie Continuous Delivery für die mobile Entwicklung

Die mobile Entwicklung ist weiterhin ein wichtiger Trend, vor allem, weil mit HMTL 5 die Grenzen zwischen „App-Store“-Apps und Web-Apps verwischen. Continuous Delivery ist zu einem immer leistungsfähigeren Ansatz für die mobile Entwicklung geworden.

Eine stärkere Konzentration auf automatisierte Tests wird auch dazu beitragen, sicherzustellen, dass die Apps auf den tatsächlichen Geräten funktionieren, wenn sie lanciert werden. Dienste wie „Testflight“ machen es möglich, native Anwendungen mehrmals am Tag auf realen Geräten bereitzustellen.

Das Technology Radar zeigt auch, dass viele Organisationen weiterhin schwergewichtige Tools zum Testen einsetzen, statt einen agilen Ansatz anzuwenden. Die hohen Lernkurven und Voraussetzungen an fachlicher Kompetenz und Ausbildung sind für schnelllebige Software-Lieferungen nicht geeignet, da es für das Team schwierig ist, intern zu testen.

Datenbankmigration für NoSQL und CSS-Frameworks

Schlanke Optionen für die Analytik, indem alle Entwickler beteiligt werden und wenn nötig eng mit Experten zusammenarbeitenDie Auswirkungen von „Infrastructure als Code“ und die Notwendigkeit neuer Tools.

Die Empfehlungen von Tools

Tatsächlich gibt es bereits eine ganze Reiher solch neuartiger Werkzeuge:

  • Testflight und „HockeyApp“ ermöglichen, das Ausrollen von mobilen Anwendungen zu koordinieren und die Notwendigkeit eines App-Stores zu umgehen.
  • Logstash“ und „Graylog2“ empfiehlt der Technology Radar als Tools zur Bewältigung der wachsenden Herausforderungen bezüglich der Aggregation von Informationen, da die Systeme zunehmend detailgenaue Dienstleistungen, die über mehrere Geräte verteilt sind, beinhalten.
  • An anderer Stelle ist „Gatling“ ein neuer Player im Bereich der automatisierten Performance-Tests, der zum „Erproben“ empfohlen wird.
  • Das Technology-Radar empfiehlt das Testen von "Google BigQuery " als eine kostengünstige Lösung, um zu einem datengesteuerten Unternehmen zu werden.
  • Da sogar wenig umfangreiche Websites riesige Datenmengen erzeugen, bleibt die Suche nach einer Daten-Management-Lösung weiterhin ganz oben auf der Agenda stehen. Der Report empfiehlt „Elastic Search“ als Open-Source-Such-Plattform insbesondere im Hinblick auf seine lebendige Community und die Anzahl der Client-Bibliotheken in Java, C#, Ruby und JavaScript.
  • Da mehr als die Hälfte der Handys weltweit noch Feature-Phones sind, wird inzwischen der Einsatz von SMS und USSD als UI für die wachsende Nachfrage nach mobilen Anwendungen empfohlen.

Sprachen & Frameworks

Durch den wachsenden generellen Trend zur Verwendung von Single-Page- und mobile-basierten Anwendungen werden vermehrt JavaScript-MVC-Frameworks, einschließlich „AngularJS“, „Knockout“ und „Ember.js“, eingesetzt. „CoffeeScript“ ist als Methode zur Vereinfachung von JavaScript-Code-Basen immer beliebter geworden und das Radar prognostiziert einen großen Einsatzbereich.

Das beliebte CSS-Framework "Bootstrap" ist im aktuellen Technology-Radar, basierend auf den Erfahrungen des Boards mit den Einschränkungen dieses Frameworks, von „Erproben“ auf „Bewerten“ zurückgestuft worden. Es wird aber immer noch für die schnelle Herstellung von Websites empfohlen.

Das Technology-Radar beobachtet aber auch, dass die Zeit, in der alle CSS von Hand geschrieben wurden, für alles andere als triviale Arbeit nun dank der Qualität und Unterstützung von CSS-Frameworks wie SASS und LESS vorbei ist.

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