Hyperscale-Rechenzentren in Deutschland Google startet Erweiterung seines Rechenzentrums in Hanau

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Mit dem Spatenstich in Hanau beginnt ein zentrales Projekt aus Googles Milliardeninvestition für Cloud- und KI-Infrastruktur in Deutschland.

V.l.:  Isabelle Hemsley, Stadträtin der Stadt Hanau, Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Sabine Frank, Head of Governmental Affairs Google, Claus Kaminsky, Oberbürgermsiter der Stadt Hanau und Dr. Maximilian Bieri, Bürgermeister der Stadt Hanau.(Bild:  HMD)
V.l.: Isabelle Hemsley, Stadträtin der Stadt Hanau, Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Sabine Frank, Head of Governmental Affairs Google, Claus Kaminsky, Oberbürgermsiter der Stadt Hanau und Dr. Maximilian Bieri, Bürgermeister der Stadt Hanau.
(Bild: HMD)

Mit dem Spatenstich in Hanau setzt Google einen ersten sichtbaren Schritt seines bis 2029 geplanten Investitionspakets über 5,5 Milliarden Euro in Deutschland um. Der Ausbau ist Teil der im November 2025 angekündigten Erweiterung der Cloud- und KI-Infrastruktur. Neben Hanau entsteht ein weiterer Rechenzentrumsstandort in Dietzenbach.

Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus begleitet das Projekt erneut politisch. Auch Ministerpräsident Boris Rhein sowie Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori verweisen auf die Rolle des Bundeslands als Rechenzentrumsstandort.

Die Erweiterung stärkt die Rolle der Rhein-Main-Region als europäisches Datendrehkreuz. Mehr als die Hälfte der deutschen Großrechenzentren befindet sich hier; zudem auch der größte Internetknoten Europas DE-CIX.

Ausbau für Cloud- und KI-Kapazitäten

Der Standort Hanau fungiert als Baustein des europäischen Netzwerks von Google Cloud. Neue Kapazitäten richten sich an Unternehmen, die rechenintensive Dienste einsetzen, etwa Vektordatenbanken oder Echtzeit-Analysen.

Google arbeitet laut dem Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation mit 44 deutschen Zulieferern zusammen, darunter 16 aus Hessen. Mindestens 100 direkte Arbeitsplätze entstehen vor Ort. Bis 2029 soll das Projekt jährlich rund 909 Millionen Euro zur Wirtschaftsleistung des Bundeslands beitragen.

Energie und Kühlung

Der Standort setzt auf Kühlung mit Umgebungsluft und Luftdruckverfahren. Diese Architektur reduziert laut Google den Wasserbedarf. Parallel laufen Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energie sowie zur Integration in die regionale Energie-Infrastrukturen.

Neben Neubau und Erweiterungen modernisiert Google bestehende Standorte in München, Frankfurt und Berlin.

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