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Prozesserkennung von Automation Anywhere Ein KI-basierter Discovery Bot identifiziert und automatisiert repetitive Prozesse

| Redakteur: Ulrike Ostler

Automation Anywhere, Anbieter von Software für Robotic Process Automation (RPA), stellt eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Prozesserkennung vor. Mithilfe der Software lässt sich menschliches Verhalten beobachten und zudem lassen sich Unternehmensanwendungen mit dem Ziel analysieren, End-to-End Geschäftsprozesse zu identifizieren und zu automatisieren.

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Laut Gartner werden bis 2023 fast 50 Prozent der neuen RPA-Skripte dynamisch generiert. Automation Anywhere steuert einen KI-basierten Discovery Bot bei.
Laut Gartner werden bis 2023 fast 50 Prozent der neuen RPA-Skripte dynamisch generiert. Automation Anywhere steuert einen KI-basierten Discovery Bot bei.
(Bild: Automation Anywhere)

Der „Automation Anywhere Discovery Bot“ verwendet künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning. Damit analysiert und erfasst die Anwendung Benutzeraktionen automatisiert. Zweck ist es, sich häufig wiederholende Prozessschritte beim Navigieren zwischen Geschäftsanwendungen zu identifizieren.

Anschließend werden Automatisierungsmöglichkeiten nach dem potenziellen Return on Invest (ROI) priorisiert und RPA-Bots erstellt. So lässt sich die Prozessautomatisierung deutlich beschleunigen.

Studien zeigen, dass fast 80 Prozent der manuellen, repetitiven Front- und Back-Office Aufgaben, die automatisiert werden können, unentdeckt bleiben. Die herkömmlichen manuellen Methoden zur Prozesserkennung sind oftmals langsam, zeitaufwendig und der ROI ist ungewiss.

Die intelligente, automatisierte Prozesserkennungstechnik von Automation Anywhere baut auf der unternehmenseigenen Cloud-basierten Automatisierungsplattform auf. Anwender, IT und Entwickler sind mithilfe des Zero-Client-Produkts in der Lage, über eine einzige Web-basierte Schnittstelle zusammenzuarbeiten.

Hyperautomatisierung und neue Betriebsabläufe

Nach Angaben im Gartner-Report „Predicts 2020: RPA Renaissance Driven by Morphing Offerings and Zeal for Operational Excellence“, von Stephanie Stoudt-Hansen, et al aus dem Dezember 2019 werden „bis 2023 fast 50 Prozent der neuen RPA Skripte dynamisch generiert. Bis 2024 können Unternehmen ihre Betriebskosten um 30 Prozent senken, indem Hyperautomationstechnologien und neu gestaltete Betriebsabläufe kombiniert werden.“

Prince Kohli, Chief Technology Officer, Automation Anywhere, prognostiziert: „Unternehmen werden auch 2020 die digitale Transformation aggressiv weiterverfolgen und RPA vorantreiben. Gleichzeitig fällt es ihnen jedoch schwer zu verstehen, welche Prozesse sie automatisieren sollten.“

Der Discovery Bot erlaube den Mitarbeitern ein umfassendes Verständnis für ihre Geschäftsprozesse. Sie könnten ihren Automatisierungsrückstand besser priorisieren und mit einem einzigen Klick neue Bots für repetitive Prozesse erstellen. Diese ließen sich dann direkt einsetzen - „und das fünfmal schneller als mit herkömmlichen Ansätzen.“

In dieselbe Kerbe schlagen die Argumente von Amardeep Modi, Practice Director der Everst Group: „Normalerweise kostet es viel Zeit den Ist-Zustand und Aktivitäten manuell zu erfassen und zu dokumentieren. Folglich ist die Identifizierung der geeignetsten Prozesse für die Automatisierung eine der größten Herausforderungen für Unternehmen“, erläutert er. „Die Prozesserkennungs-Lösung von Automation Anywhere kann Unternehmen zukünftig unterstützen, Automatisierungsmöglichkeiten automatisch zu entdecken und somit die Automatisierung im Unternehmen voranzutreiben.“

Discovery Bot ist zunächst für „Early Access“ Kunden verfügbar und ab Mitte des Jahres für alle Automation Anywhere Kunden.

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