Geothermie: Die Datacenter-Praktiker stehen auf alternative Kühlung

Die Gewinner des Deutschen Rechenzentrumspreis stehen fest

12.04.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Wie baut, kühlt und betreibt man heute ein Rechenzentrum Energie-effizient? Das ist die Frage, die die Bewerber für den Deutschen Rechenzentrumspreis beantworten mussten. Bild: Thomas Hartl
Wie baut, kühlt und betreibt man heute ein Rechenzentrum Energie-effizient? Das ist die Frage, die die Bewerber für den Deutschen Rechenzentrumspreis beantworten mussten. Bild: Thomas Hartl

Am 7. April 2011 bekamen sechs der Anwärter auf den Deutschen Rechenzentrumspreis diese Auszeichnung verliehen. Es gab vier Kategorien: 1. „Visionäre Rechenzentrumsarchitektur“, 2. „Innovative Rechenzentrums-Anwendungen“, 3. „Innovative Rechenzentrums-Produkte“ und 4. „Ideen und Forschungen rund um das RZ“. Juroren suchten vier Gewinner aus, das Fachpublikum der Kongressmesse „Future Thinking“ die zwei anderen.

Einen Preis heimste Thomas Hartl für sein Projekt „Colodock – ein futuristisches RZ-Konzept“ ein. Das von ihm entworfene Rechenzentrum gestaltet sich modular und Energie-effizient.

Das Datacenter gliedert sich in zwei Hauptabschnitte (siehe: Abbildung 1): Das Versorgungsgebäude, das alle relevanten Einrichtungen bietet und als Kühlturm fungiert, und die System-Container. Die Gebäudebelüftung, die ab einer niedrigen Außentemperatur das gesamte Rechenzentrum durchfluten soll, in Kombination mit möglichst kurzen Wegen für Mensch und Technik, haben die Bauform beeinflusst.

Die standardisierten See-Container, die Hartl einplant, erlauben im Zusammenhang mit der Gebäude-Technik eine Stellfläche bis zu 336 Units, bei einer Höheneinheit von 19´´.

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