Virtuelle Microsoft-Umgebungen effizient managen (Teil 2)

Acht Tipps für bessere Performance unter Microsoft Hyper-V

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Virtuelle CPUs und Multiprocessor Cores

Hyper-V unterstützt bis zu vier virtuelle CPUs für Windows Server 2008 Gast-Betriebssysteme und zwei bei anderen unterstützten Betriebssystem-Versionen. Dabei stellt sich die Frage, wann der Einsatz von virtuellen Instanzen sinnvoll ist, da viele Applikationen und Services für den Einsatz in Single-Thread-Umgebungen ausgelegt sind. Daher sollte man mehrere virtuelle CPUs nur für solche VMs einsetzen, deren Anwendungen auch davon profitieren können.

Arbeitsspeicherbedarf ermitteln

Zu wenig Arbeitsspeicher kann zahlreiche Probleme mit sich bringen. Daher sollte man stets überwachen, ob die Speicherressourcen innerhalb einer VM ausreichen, damit alle Anwendungen und Services auch reibungslos laufen.

Grundsätzlich sollte man für eine virtuelle Maschine genauso viel Arbeitsspeicher wie in einer physischen Umgebung zur Verfügung stellen. Dabei gilt es jedoch auch abzuwägen, nicht unnötig viel RAM zu vergeuden. Zusätzlich sollte man noch geringe Ressourcen für die Virtualisierung an sich reservieren – in der Regel sind an dieser Stelle 64 MByte ausreichend.

Anbindung von Festplatten

Die I/O-Performance von Festplatten ist ein bekannter Flaschenhals bei virtuellen Maschinen. Daher sollte man bei VMs mit regem Datenaustausch auf virtuelle SCSI-Controller setzen, da diese weniger CPU-Ressourcen verbrauchen. Allerdings muss diese Technik auch vom Gast-OS unterstützt werden.

Management von Snapshots

Das Erstellen von Snapshots gestaltet sich bei Hyper-V sehr einfach. Allerdings sollte man darauf achten, nicht zuviele dieser Momentaufnahmen zu speichern, weil dies aufgrund der damit verbundenen Datenabfragen zu weiteren Ressourceneinbußen führen kann. Nicht mehr benötigte Snapshots sollten daher in regelmäßigen Abständen gelöscht werden.

Fortsetzung folgt

Lesen Sie nächste Woche mehr über den Umgang mit Snapshots unter Microsoft Hyper-V.

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