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VMware Management, Migration und Performance 10 Best Practises um die Performance von VMwares ESX zu optimieren

| Autor / Redakteur: David Davis / Ulrich Roderer

Mit zehn einfachen Best Practises stellen Sie sicher, dass Ihre virtualisierte VMware-Infrastruktur optimal performt.

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VMware VROOM! ist ein Blog, der sich vor allem auf die Performance von VMware-Umgebungen konzentriert.
VMware VROOM! ist ein Blog, der sich vor allem auf die Performance von VMware-Umgebungen konzentriert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Kein Unternehmen will die Performance durch Virtualisierung verschlechtern. Aber virtuelle Maschinen von VMware können langsam sein, wenn bestimmte Best Practises nicht beachtet werden. Hier sind sie:

1. Die Hardware muss unbedingt den Kompatibilitätsanforderungen entsprechen

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Vor jeder Anschaffung einer neuen Hardware für den Einsatz in einer VMware-virtualisierten Infrastruktur sollte sichergestellt sein, dass sie den Kompatibilitätsanforderungen des VMware ESX Server entspricht. Das betrifft Server, Netzwerk und Fibre Channel-Karten sowie internen und externen Speicher.

Auch bestehende Hardware sollte mit der Hardware Compatibility List (HCL) von VMware auf Kompatibilität geprüft werden, bevor sie virtualisiert wird. Das mag ein offensichtlicher Rat sein, aber viele Installationen laufen gerade aus diesem Grund nicht, weil nicht unterstütze Hartdware zum Einsatz kommt.

Auch wenn eine Installation mit nicht in der HCL aufgelisteten Komponenten zu funktionieren scheint, so bedeutet das keine Garantie dafür, dass die Perfromance über eine längere Zeit gut sein wird.

Hier einige Links zur VMware Hardware Compatibility-Liste:

HCL: I/O Compatibility Guide For ESX Server 3.5 and ESX Server 3i

HCL: Storage / SAN Compatibility Guide For ESX Server 3.5 and ESX Server 3i

HCL: Backup Software Compatibility For ESX Server 3.5 and ESX Server 3i

2. Die korrekte Installationsgröße

Oft müssen Administratoren mit vielen Unbekannten arbeiten, wenn sie ein virtuelles Netzwerk betreuen, das sie nicht selbst aufgebaut haben. Wieviele CPUs sind im Netz, 32- oder 64-Bit mit wieviel RAM?

In kleineren Rechenzentren lassen sich über den InfrastructureClient (VI Client) Basisdaten über den ESX Server abfragen. In großen virtualisierten Rechenzentren hingegen empfiehlt es sich, Tools wie Veeam Reporter einzusetzen, der einen professionellen Report der gesamten Hardware erstellen kann, mit allen Spezifikationen sowohl der Hardware auch der darauf laufenden virtuellen Maschinen.

Stellen sie sicher, dass die Hardware entsprechend dimensioniert ist für die Anwendungen. Der VI Client ist nützlich, um Performanceprobleme zu sehen. Ein interessantes neues Tool um Engpässe zu finden und sie sogar vorherzusagen ist der VKernel Capacity Bottleneck Analyzer.

3. Genaue Kenntnis des Gastbetriebssystems und der Anwendungen

Je besser ein Administrator die Anforderungen des Gastbetriebssystems und der in der VM laufenden Anwendungen kennt, desto besser ist er in der Lage, die benötigten Hardwareressourcen zu dimensionieren und zuzuweisen.

4. Serverhardware benchmarken und Performance Monitor nutzen

Der Einsatz eines Benchmarking-Tools ist sinnvoll, um herauszufinden, welches Host- und Storagesystem und welche Konfiguration des Gastes die beste ist für eine Anwendung. Leider unterstützen traditionelle Benchmarkingtools Virtualisierung noch nicht.

VMwares VMmark Benchmarking-Tool ist kostenlos nützlich beim Test neuer Hardware oder neuer Konfigurationen. Zusätzlich sollten Unternehmen einen Performancemonitor einsetzen wie Vizioncores vCharter Pro oder den VKernel Capacity Bottleneck Analyzer.

5. VMware DRS

VMwares Distributed Resource Scheduler (DRS) ist eine nützliche Software, um Informationen des Gastbetriebssystem, der genutzten Ressourcen und der verfügbaren Ressourcen zu erhalten. Das Werkzeug entscheidet auf dieser Basis, welche VMs auf welchem ESX Server optimal zu positionieren ist. Da es nicht automatisch aktiv ist, muss es konfiguriert und aktiviert werden.

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