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Doppelinterview mit VMware CEO Pat Gelsinger und dem deutschen VMware-Geschäftsführer Armin Müller Was können internationale Konzerne zum Umweltschutz beitragen?

| Autor / Redakteur: Michaela Holzer / Ulrike Ostler

Das Schlagwort „Green IT“ ist nicht neu und nicht wenige nützen es als puren Marketing-Slogan, um sich einen grünen Anstrich zu verpassen. Doch wie sollte Nachhaltigkeit funktionieren? Die VMware-Führungsspitze, VMware-CEO Pat Gelsinger und deutsche VMware-Geschäftsführer Armin Müller stehen Rede und Antwort.

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Jeder Besucher des VMware Briefing Center bekommt hierzulande Samen und Erde sowie ein Zertifikat über einen Baum, der in Nicaragua gepflanzt wird.
Jeder Besucher des VMware Briefing Center bekommt hierzulande Samen und Erde sowie ein Zertifikat über einen Baum, der in Nicaragua gepflanzt wird.
(Bild: ejaugsburg auf Pixabay)

Was macht VMware zu einem grünen/nachhaltigen Unternehmen? Welche Maßnahmen haben Sie unternommen, um VMware grüner zu machen?

Pat Gelsinger: Für VMware ist es erklärtes Ziel, alles für eine bessere Zukunft zu unternehmen. Es geht darum, der Umwelt, der Gesellschaft und der globalen Wirtschaft mehr zurückzugeben als wir nehmen. Nachhaltig agieren bedeutet, in unseren globalen Geschäftspraktiken und -abläufen an vorderster Front für die ökologische Nachhaltigkeit zu stehen. Dabei geht es auch darum, Technologien zu entwickeln, die unseren Kunden und Partnern helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Pat Gelsinger ist seit September 2012 CEO bei VMware und hat die Größe des Unternehmens in dieser Zeit erfolgreich verdoppelt.
Pat Gelsinger ist seit September 2012 CEO bei VMware und hat die Größe des Unternehmens in dieser Zeit erfolgreich verdoppelt.
(Bild: VMware)

Armin Müller: Wir haben einen weiten Weg zurückgelegt, um unser gesamtes Business nachhaltiger zu gestalten. Und es hat sich gelohnt: Im November 2018 haben wir als weltweit operierendes Unternehmen Klimaneutralität erreicht und wurden auch als solches nach dem Carbon Neutral Protocol als karbonneutrales Unternehmen zertifiziert.

Ich bin sehr stolz darauf, dass wir dieses Ziel sogar zwei Jahre früher als ursprünglich geplant erreicht haben. Geschafft haben wir das durch eine Kombination aus Initiativen zur eigenen Energie-Effizienz, Projekten zur erneuerbaren Energie sowie durch die Bereitstellung von Finanzmitteln für kohlenstoffarme und nachhaltige Entwicklungsprojekte.

Im Juni 2019 haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Wir haben 100 Prozent unseres Geschäfts mit erneuerbaren Energien betrieben und sind nun ein Jahr früher Teil von RE100 gekommen. RE100 ist eine globale Initiative verschiedener Unternehmen, die sich dazu verpflichtet haben, ihr Geschäft mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben und den Wandel hin zu CO2-freier Energie zu beschleunigen. RE100 wird von der Climate Group in Partnerschaft mit dem CDP geleitet und arbeitet daran, die Nachfrage der Unternehmen nach erneuerbaren Energien zu steigern und deren Bereitstellung zu fördern.

Schließlich machen Unternehmen rund die Hälfte des weltweit verbrauchten Stroms aus. Wenn sich die Unternehmen bei ihrer Nachfrage nach erneuerbaren Energien umstellen, wird das den Übergang zu einer emissionsfreien Wirtschaft spürbar erleichtern. Die Umstellung aller Unternehmen auf 100 Prozent erneuerbaren Strom könnte weltweit fast 15 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

Erreicht haben wir RE100 durch eine Kombination mehrerer Strategien: die Entscheidung für sauberen Strom durch unsere lokalen Versorgungsunternehmen; die Ansiedlung unserer Anlagen in Gebieten mit erneuerbaren Energien. Für Gebiete, in denen dies nicht möglich ist, kaufen wir erneuerbare Energiekredite (RECs), die wichtig sind, weil sie dem globalen Markt für erneuerbare Energien die Nachfrage signalisieren und die Entwicklung der Infrastruktur für erneuerbare Energien ermöglichen.

Dies sind alles VMware-interne Initiativen. Die andere Seite betrifft unsere Kunden: Diese konnten mithilfe von VMware-Produkten bei der Servervirtualisierung in den vergangenen 13 Jahren rund 340 Millionen MT CO2 vermeiden. Durch unsere Pionierarbeit bei der Entwicklung von Virtualisierungstechnologien konnten wir die betriebliche Effizienz von IT-Ressourcen deutlich verbessern und die Anzahl benötigter Server reduzieren. Mit jedem virtualisierten Server werden schätzungsweise 4 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Durch unsere Virtualisierungstechnologien konnten unsere Kunden seit 2003 664 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen – das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von Spanien, Deutschland und Frankreich.

Ein anderes Beispiel ist das „Carbon Avoidance Meter“ (CAM), das wir unseren Kunden zur Optimierung der Energieversorgung in ihrem Rechenzentrum mit an die Hand geben. Dabei werden so genannte „Carbon Scores“ errechnet – ermittelt aus der CO2-Bilanz und dem Energieverbrauch. Auf diese Weise können Empfehlungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks ausgesprochen werden.

Hier profitieren unsere Kunden besonders von der Virtualisierung. Über CAM kann der Grad der Virtualiserungsdichte gemessen und entsprechend erhöht werden, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Die gewonnenen Informationen bieten eine Entscheidungsgrundlage, ob der Strom zukünftig aus nachhaltigerer Quelle kommen sollte oder die energieintensiven Prozesse besser auf einen Zeitraum außerhalb der Geschäftszeiten ausgelagert werden sollen.

Pat Gelsinger ist seit September 2012 CEO bei VMware und hat die Größe des Unternehmens in dieser Zeit erfolgreich verdoppelt.
Pat Gelsinger ist seit September 2012 CEO bei VMware und hat die Größe des Unternehmens in dieser Zeit erfolgreich verdoppelt.
(Bild: VMware)

Welchen Stellenwert hat Umweltschutz bei VMware?

Armin Müller: Den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen ist integraler Bestandteil unserer Business-Strategie – eines unserer Fokusthemen dreht sich genau darum, unseren Umgang mit Energie zu verändern. Das macht sich auch darin bemerkbar, dass VMware im November 2018 einen eigenen Director of Sustainability Innovation im Office des CTO engagiert hat. Dieser fungiert als Schnittstelle zwischen dem Technical Leadership Council und den jeweiligen technischen Teams des gesamten Unternehmens.

Um Innovationen in Sachen Nachhaltigkeit voranzutreiben verfolgen wir einen dreigliedrigen Ansatz:

- die Rationalisierung unserer Softwareentwicklungsprozesse, um unsere eigenen Forschungs- & Entwicklungs-Infrastruktur zu optimieren,

- die Entwicklung neuer Produkte, Funktionen und Services, die die Energie- und Kohlenstoffeffizienz unserer Kunden weiter maximieren,

- und wir schauen nach Möglichkeiten, wie unsere Technologien dafür genützt werden können, um neue Lösungen für die globalen Herausforderung in puncto Nachhaltigkeit zu ermöglichen – sei es bei erneuerbaren Energien, Smart Cities oder dem autonomen Fahren.

Das Mittelrisalit des Maierhofs vom Kloster Benediktbeuren, in dem das Zentrum für Umwelt und Kultur untergebracht ist.
Das Mittelrisalit des Maierhofs vom Kloster Benediktbeuren, in dem das Zentrum für Umwelt und Kultur untergebracht ist.
(Bild: CC BY 3.0 / CC BY 3.0)

Ziehen Ihre Mitarbeiter mit? Gibt es Initiativen/Workshops/Aktionen, die die Mitarbeiter selbstständig organisieren?

Pat Gelsinger: Unsere Mitarbeiter sind begeistert davon, welchen Impact unsere Produkte in puncto Energie-Effizienz haben und unterstützen, wie wir uns für globale Umweltfragen wie den Klimawandel einsetzen. Wir bieten eine Reihe von umweltfreundlichen Maßnahmen am Arbeitsplatz.

Darüber hinaus gibt es die VMware Foundation – eine Plattform, die es unseren Mitarbeitern ermöglicht, aktive und engagierte Bürger in unserer globalen Gemeinschaft zu sein. Es geht darum, dass jeder Mitarbeiter entscheidet, wo und wie wir der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Im vergangenen Jahr unterstützten mehr als 20.000 VMware-Mitarbeiter 8.484 gemeinnützige Organisationen in 96 Ländern, und viele dieser Aktivitäten konzentrierten sich auf die Verbesserung der Umwelt.

Armin Müller: In Deutschland organisieren unsere Kollegen regelmäßig Aktivitäten zur Unterstützung des Zentrums für Umwelt und Kultur des Klosters Benediktbeuren. Ziel ist es, das Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, rund um den Schutz der natürlichen Ressourcen zu fördern. Das ZUK umfasst 200 Hektar Land und zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern an.

Zuletzt war unser Einsatz im September 2019 dort. Wir helfen bei der Instandhaltung der Außenanlagen, pflanzen Bäume und schneiden Lichtungen frei. Die vergangenen Jahre haben über 200 Kollegen, die sich sonst überwiegend mit dem Vertrieb von Software und der Beratung von Unternehmenskunden beschäftigen, vollen Körpereinsatz gezeigt. Paralell laufen diverse andere soziale Projekte, die eigens von allen Mitarbeitern getrieben werden.

Welches Feedback bekommen Sie von den Mitarbeitern?

Armin Müller: Durchweg positives. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit dem sozialen und nachhaltigen Engagement unseres Unternehmens und begrüßen es sehr, auch eigene Initiativen voranbringen und umsetzen zu können. Unser Pool an gemeinnützigen Vereinen und Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, wächst stetig an – und das ausschließlich auf Basis der Vorschläge unserer Kollegen vor Ort.

Gibt es konkrete Umweltschutzziele bei VMware?

Pat Gelsinger: Wir haben letzte Jahr das sehr ehrgeizige Ziel der vollständigen Klimaneutralität geschafft – sogar zwei Jahre früher als anvisiert.

Im Jahr 2015 haben wir die Messlatte hoch gelegt und unsere VMware 2020-Vision, unsere Nachhaltigkeits-Roadmap und -Ziele dargelegt. Wir berichten jedes Jahr über die Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele in unserem jährlichen Global Impact Report. Heute sind wir stolz darauf, dass wir einige dieser Ziele frühzeitig erreicht haben – etwa die Erreichung der Klimaneutralität und des RE100.

Anfang des Jahres 2020 setzen wir bereits auf das Jahr 2030. Uns ist klar, dass wir die Bewältigung dringender und komplexer Umweltprobleme nicht alleine schaffen, deshalb holen wir Partner aus der Branche und andere führende Unternehmen mit ins Boot, um mit uns zusammenzuarbeiten. Im nächsten Jahr wollen wir wissenschaftsbasierte Ziele sowie sektorübergreifende Kooperationen für unsere Vision 2030 bekannt geben.

Welche Rolle spielen große Unternehmen aus Ihrer Sicht in der Öko-Diskussion spätestens seit „Fridays for future“?

Pat Gelsinger: Jeder kann und sollte etwas zur Debatte um den Klimawandel beitragen – Regierungen, Einzelpersonen und Unternehmen. Wir glauben, dass der Technologiesektor eine wichtige Rolle dabei spielt, die Vereinten Nationen bei der Erreichung ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2030 zu unterstützen, und konzentrieren uns insbesondere auf das Ziel Nr. 9: Industrien, Innovation und Infrastruktur. Wir und andere Technologieunternehmen nehmen an diesem kritischen Gespräch über den Aufbau einer integrativen digitalen Infrastruktur teil, weil wir bestrebt sind, die Infrastruktur für eine neue Welt zu schaffen – eine Welt, die sauberer, gesünder, nachhaltiger und besser für alle ist.

Wir sind beispielsweise Gründungsmitglied und im Vorstand der Renewable Energy Buyers Alliance (REBA), deren Mission ein kohlenstofffreies Energiesystem ist, bei dem jede Organisation einen praktikablen, sinnvollen und kostengünstigen Zugang zu erneuerbaren Energien hat. Wir sind Unterzeichner von RE100. Und wir sind Mitglied von We Mean Business, einer globalen Non-Profit-Organisation, die mit den einflussreichsten Unternehmen der Welt zusammenarbeitet, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Und wir sind auch Mitglied im World Economic Forum.

Welche Rolle sollten große Unternehmen Ihrer Ansicht nach beim Umweltschutz spielen? Was würden Sie sich von anderen Unternehmen wünschen?

Pat Gelsinger: Die Welt steht vor beispiellosen Umweltproblemen, die noch Jahrzehnte dauern können. Dem neuesten Bericht der Vereinten Nationen zufolge müssen wir bis 2050 etwa 70 bis 85 Prozent des Stroms auf erneuerbare Energien umstellen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Ich glaube, dass die Erreichung dieses Ziels durch technologische Innovation erreichbar ist. Unternehmen, insbesondere die Technologiebranche, haben eine einzigartige Chance – und auch die Fähigkeit! – Lösungen für diesen aufstrebenden Markt zu beschleunigen.

Zusammen mit 21 weiteren Unternehmen haben wir 2018 die Step-Up-Erklärung ins Leben gerufen, eine Allianz, die die Kraft der Vierten Industriellen Revolution nutzt, um zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in allen Wirtschaftssektoren beizutragen und bis 2020 eine Klimawende zu erreichen. Das heißt es in der Erklärung der Allianz: „Wir müssen uns gegenseitig zur Verantwortung ziehen, um die größte Herausforderung zu bewältigen, die die Welt je gesehen hat.“

Der Übergang zur Netto-Nullwirtschaft bis 2050 erfordert einen Systemansatz: Wir müssen unsere Abläufe effizienter gestalten, unseren Partnern und Kunden Effizienzsteigerungen bieten und den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft weltweit vorantreiben. Es wird eine enorme und gemeinsame Anstrengung des privaten und öffentlichen Sektors erfordern, und wir sind optimistisch, dass wir diese Herausforderung gemeinsam bewältigen können.

Seit September 2018 ist Armin Müller der VMware Vice President & Country Manager für Deutschland.
Seit September 2018 ist Armin Müller der VMware Vice President & Country Manager für Deutschland.
(Bild: VMware)

Armin Müller: Jedes Unternehmen kann seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das fängt schon dabei an, sich zu überlegen, ob eine Reise, insbesondere mit dem Flugzeug, wirklich notwendig ist, oder ob man nicht besser auf Bus, Bahn oder eine Videokonferenz umsteigt.

Oder in puncto Strom: Unternehmen machen rund die Hälfte des weltweit verbrauchten Stroms aus. Die Umstellung aller Unternehmen auf 100 Prozent erneuerbaren Strom könnte weltweit fast 15 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

VMware hat ja nahezu überall auf der Welt Standorte, machen sich da hinsichtlich des Umweltschutzes landestypische Unterschiede trotz kollektiver Konzernpolitik bemerkbar? Gibt es besonders engagierte Länder oder auch solche, die bei dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit noch etwas zurückhaltender sind?

Pat Gelsinger: Die VMware-Mitarbeiter tragen auf vielfältige Weise zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen bei. So hat VMware beispielsweise in Bulgarien Elektro-Autos und Bürofahrräder für Mitarbeiter geliefert, um deren CO2-Bilanz zu reduzieren. In Bangalore arbeiten wir mit einer der größten Flotten von Elektro-Pendelfahrzeugen in der Region zusammen. Unser US-Team entwickelt in Zusammenarbeit mit der Stadt Palo Alto einen Proof-of-Concept für das erste Mikronetz mit erneuerbarer Energie an unserem Hauptsitz. Unser Team in Costa Rica wurde mit der renommierten Blue Flag Zertifizierung für unsere lokalen Betriebe ausgezeichnet und führt nachhaltige Meetings durch. Wir verfügen über 17 LEED-zertifizierte Gebäude, darunter vier LEED Platinum-Zertifizierungen – eines in unserem Büro in Bangalore, Indien, und eines in unserem Rechenzentrum im US-Bundesstaat Washington und zwei in unserer Palo Alto-Zentrale.

Obwohl es schwierig sein kann, ökologische Unternehmenspraktiken weltweit umzusetzen, sind wir bestrebt, jedes unserer operativen Teams zu engagieren, um die Nachhaltigkeit vor Ort innerhalb der von Land zu Land gegebenen Parameter zu fördern.

Armin Müller: Ich glaube schon, dass wir in Deutschland eine besondere Sensibilität für das Thema Umweltschutz haben. Unsere Kollegen hier sind sehr engagiert, stoßen viele spannende Projekte an.

Für unser Kundencenter beispielsweise, das VMware Briefing Center (VBC), hat sich eine unserer langjährigen Kolleginnen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Statt Give-aways, die ja meistens nur in der Schublade vor sich hinvegetieren, erhält jeder Kunde ein Zertifikat, das bestätigt, dass durch seinen Besuch in unserem Center ein Baum in Nicaragua gepflanzt wird. Wir arbeiten hier mit der Organisation „Prima Klima“ zusammen. Dieser gemeinnützige Verein setzt sich bereits seit 30 Jahren für den Erhalt und die Mehrung von Wäldern ein. So konnten sie bisher über 14 Millionen Bäume pflanzen. Mit unserer Aktion können wir nicht nun einen kleinen Beitrag beisteuern, sondern machen diese Initiative auch europaweit bekannt, weil unsere Kunden aus ganz Europa zu uns kommen. Zusätzlich zu der Urkunde erhält jeder Besucher ein Holzkästchen mit Erde und Samen darin, die er wachsen lassen kann.

Auch unsere Ausstattung und Services haben wir klimafreundlich verändert. Kunststoffflaschen wurden aus unserem Konferenzbereich verbannt, es gibt nur noch Wasser aus Karaffen, Milch in Kännchen und Zuckerstreuer statt Tütchen. Wir beauftragen nachhaltige Caterer wie Dean & David, und auch unsere Notizbücher sind aus recyclebaren Materialien. Das mag für den ein oder anderen zwar nicht mehr so hochwertig wirken wie eine Edelglanzbroschüre, regt aber unter Umständen auch zum Nachdenken an. Denn Klimaschutz beginnt im Kleinen und bei jedem Einzelnen.

(ID:46357725)