Windows Server 2016/2019 im Netzwerk

Versteckte Freigaben nutzen

| Autor: Thomas Joos

IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay)
IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay) (IT im Datenzentrum (Bild:Pixabay))

Auch wenn es möglich ist, die Zugriffsberechtigungen auf eine Freigabe so einzustellen, dass einem unbefugten Anwender der Zugriff auf die Dateien und Ordner der Freigabe verwehrt werden, wird die Freigabe selbst aber immer angezeigt, unabhängig von den zugewiesenen Berechtigungen.

Spezielle Freigaben können aber vor Anwendern versteckt werden, sodass diese nicht als Freigaben auftauchen, unabhängig von den jeweiligen Berechtigungen. Um zu verhindern, dass Anwender eine Freigabe sehen, verstecken Sie die Freigabe, indem Sie dem Freigabenamen ein Dollarzeichen anhängen. Sie können sich mit dieser Freigabe jetzt nur noch durch direkte Eingabe des Freigabenamens (inklusive Dollarzeichen) verbinden.

Administratoren können auf die komplette Festplatte über das Netzwerk zugreifen, indem sie die Freigabe C$ bzw. <Laufwerksbuchstabe>$ verwenden. Diese Freigaben werden Adminfreigaben genannt. Nur Administratoren haben Zugriff darauf.

Sie sollten auf der Ebene der Freigaben die gleichen Gruppen berechtigen, wie auf NTFS-Ebene. Die Festlegung auf NTFS-Ebene erfolgt über die Eigenschaften eines Ordners auf der Registerkarte Sicherheit.

Sie können in der Computerverwaltung alle Freigaben Ihres Servers verwalten. Sie finden die Verwaltung der Freigaben in der Computerverwaltung. Alternativ können Sie die Computerverwaltung über compmgmt.msc starten. In der Computerverwaltung können Sie sich auch mit anderen Servern verbinden, zum Beispiel Core-Server, die lokal nicht über dieses Snap-In verfügen.

In der Eingabeaufforderung sehen Sie Freigaben, wenn Sie den Befehl net share eingeben. Eine weitere Möglichkeit ist der Aufruf von fsmgmt.msc. Mit diesem Tool können Sie sich auch in der grafischen Oberfläche die geöffneten Dateien anzeigen lassen.