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Sinnvolle Lastverteilung spart Usern und Admins Zeit Uni Paderborn löst Cisco CSS Solutions mit F5-Produkt ab

| Autor / Redakteur: Jasmin Rast / Ulrike Ostler

Als die Universität Paderborn erfuhr, dass ihr Lastverteilungs-Anbieter seine Unterstützung bald einstellen würde, orientierte sich die Organisation neu. Die Universität baute eine Lösung auf der Basis des „F5 Big-IP Local Traffic Manager“ (LTM) aus. Die F5-Lösung unterstützt bis zu 70 Server und Tausende Anwender auf und um den Campus.

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Die Universität Paderborn verteilt die IT-Lasten neu.
Die Universität Paderborn verteilt die IT-Lasten neu.
(Bild: Universität Paderborn)

Die Universität Paderborn in Paderborn, Deutschland, wurde 1972 gegründet und ist mit 18.500 Studenten eine mittelgroße Einrichtung. Das Zentrum für Informatik und Medientechnologien (IMT) an der Universität verwaltet und betreibt eine komplexe Microsoft-Sharepoint-Installation, die sich über den Campus hinweg sowie über vier weitere Standorte erstreckt.

Sie wird von wissenschaftlich arbeitenden Gruppen für die Zusammenarbeit an Dokumenten, der Arbeit an Projekten und der Planung von Events genutzt. Andere Abteilungen sowie die Mitarbeiter der Universität nutzen diese für Team Sites und Projektgruppen; ebenso wird diese von externen Partnern genutzt.

Bis vor kurzem wurde die Lastverteilungsfunktion von „Cisco CSS Solutions“ gemanagt; bis zu dem Tag, an dem Cisco die Universität darüber informierte, dass ihre Produkte bald das Ende ihres Life Cycles (EOL) erreicht hätten und damit der Support ablaufen würde. Auch wenn das der Hauptimpuls für IMT war, eine neue Lösung zu finden, war der der Zeitpunkt wohl ein eher glücklicher Zufall.

Mehr als ein Produkt-Replacement

Alexander Schubert, Netzwerktechniker an der Universität Paderborn, drückt es so aus: „Wir hatten sowieso darüber nachgedacht, in irgendeiner Weise aufzurüsten, und unsere Dienste dem voraussichtlichen Ausbau der Bandbreite und den zukünftigen Leistungsanforderungen anzupassen.“ Er ergänzt, dass sein Team die „Forefront-Protection“ für Sharepoint ebenfalls ersetzen wollte.

Neben der Sicherstellung der hohen Leistungsfähigkeit der Sharepoint-Installation musste die Universität die Verwaltung mehrerer anderer Dienste verbessern. Darunter E-Mail, LDAP und neue Webdienste für spezielle Arbeitsgruppen. Die Universität benötigte ebenfalls Multi-Mandantenfähigkeit. Mit Blick auf die Zukunft wollte IMT beginnen, Microsoft Exchange, Database und Cloud-based Anwendungen zu implementieren.

Verteilung auf mehrere Schultern

Neben einer Lösung, die auch in den kommenden Jahren unterstützt wird, wollten Schubert und sein Team die Möglichkeit, systemrelevate Aufgaben mit den Anwendungsadministratoren gemeinsam nutzen zu können. Er war davon überzeugt, dass dies für alle von Nutzen sein würde — es würde seine eigenen Teams entlasten und den Inhabern von Anwendungen gestatten, ihre eigenen Dienste wann immer es notwendig ist und ohne Wartezeit auf dem Load Balancer zu konfigurieren.

„Diese Flexibilität war ein echter Schlüsselfaktor für uns — sogar noch wichtiger als die Leistung”, so Schubert. „Wir sind zwar nur zu dritt im Team, haben aber Tausende Anwender und unzählige Administratoren, die auf die Dienste über vielfältige Geräte und an unterschiedlichen Standorten zugreifen, wodurch wir die Workload natürlich so effizient wie möglich verteilen mussten.“

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