Sinnvolle Lastverteilung spart Usern und Admins Zeit

Uni Paderborn löst Cisco CSS Solutions mit F5-Produkt ab

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Die technische Wahl

Nach der Auswertung der auf dem Markt verfügbaren Lösungen entschied sich IMT für F5 Big-IP Local Traffic Management (LTM), Application Deliver Controller (ADC), das „F5 Application Visibility und Reporting“ (AVR) Modul, den „Big-IP Access Policy Manager“ (APM) und die „Viprion 2400“ Hardware Plattform. Dazu Schubert: „Wir haben uns für F5-Produkte entschieden, weil wir sie für äußerst zukunftsfähig halten — ihre modularen Strukturen machen sie sehr skalierbar.

Die Hardware-Plattform für die F5-Implementierung an der Universität Paderborn: Viprion 2400.
Die Hardware-Plattform für die F5-Implementierung an der Universität Paderborn: Viprion 2400.
(Bild: F5)

Dank der Multi-Mandantenfähigkeit der F5-Lösungen ist es Schubert und seinem Team möglich, die ADC-Administration über mehrere Abteilungen zu verteilen, während das Team weiterhin die Erstinstallation und Konfiguration vornimmt. Die Dienste (einschließlich Web-Server, LDAP, Mail-Server und Sharepoint) werden von jeder Abteilung innerhalb ihres eigenen administrativen Bereichs selbst verwaltet.

Die Universität betreibt ihre beiden Big-IP-LTM-Umgebungen in ihren Datenzentren, die sich über zwei Standorte erstrecken. Beide LTM-Einheiten sind auf die beiden Einrichtungen verteilt und laufen in einer Aktiv-/Stand-by-Konfiguration. Sie veröffentlichen die IPs der virtuellen Server sowie die Netzwerkknoten-IPs unter Verwendung von Open Shortest Path First (OSPF). Die ADC funktionieren auch als Router für diese Netzwerke.

Die Implementierung

Die Universität betreibt die meisten Knoten „hinter“ den ADCs. Darüber hinaus sind Schubert und sein Team in der Lage, die Lastverteilung an den Knoten zu unterstützen, die von verschiedenen Gruppen auf ihren eigenen Netzwerken (mit sicherer Netzwerk-Adressübersetzung) gefahren werden. Da die Migration der Cisco-Lösung fortläuft, werden immer mehr Anwendergruppen in die Lage versetzt, ihre eigenen Dienste auf den ADCs zu verwalten.

In einer zweiten Phase werden aufgrund der bevorstehenden Implementierung eines Single Sign-On (SSO) Punktes für alle Universitätsdienste die Forefront-Server durch F5 Big-IP Access Policy Manager (APM) ersetzt. Die Lösung wird voraussichtlich eine Multi-Domain SSO-Funktionalität enthalten, sowie eine Vielfalt von Authentifizierungsprozessen (wie Kerberos, Formular basierend, Basis-Authentifizierung und NTLM), die abhängig von der Web-Anwendung automatisch ausgewählt werden.

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