Mit Azure-Erweiterungen lässt sich Ubuntu auch in Windows virtualisieren Ubuntu 21.04 als VM in Hyper-V und Azure betreiben

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Ubuntu lässt sich auch mit Hyper-V virtualisieren und direkt in einer VM zur Version 21.10 aktualisieren. Der Tipp zeigt die Vorgehensweise dazu.

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Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
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Ubuntu kann als ISO-Datei heruntergeladen und über diesen Weg in Hyper-V zum Einsatz kommen.  Bereits installierte VMs können direkt in der VM auch aktualisiert werden.

Die Distribution selbst aktualisieren Sie mit

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Der Betrieb von Ubuntu kann auch als VM durchgeführt werden. Das funktioniert problemlos auch mit Windows 11 und Windows Server 2022. Mit einer Azure-Erweiterung können Sie darüber hinaus sicherstellen, dass Ubuntu auch mit Hyper-V auf Servern und Arbeitsstationen funktioniert.

Auf Ubuntu 21.10 aktualisieren

Um die Distribution selbst zu aktualisieren, kann in Ubuntu auch der Update-Manager zum Einsatz kommen. Diesen starten Sie mit 

update-manager -c

Der Update-Manager überprüft, ob eine neue Version von Ubuntu vorhanden ist, und schlägt die Aktualisierung vor. Diese läuft komplett in der grafischen Oberfläche ab und bietet daher ausreichend Unterstützung auch für unerfahrene Anwender.

Unterstützung für Hyper-V und Microsoft Azure in Ubuntu integrieren

Sobald der Rechner aktualisiert ist, kann auch die Unterstützung  für Hyper-V und Microsoft Azure in Ubuntu installiert werden. Der einfachste Weg dazu ist der Befehl:

sudo apt-get install linux-azure

Nach der Installation sind die Integrationsdienste für den Betrieb von Ubuntu mit Hyper-V und Microsoft Azure auf dem Computer aktuell. Damit die Integrationsdienste geladen werden, müssen Sie den Ubuntu-Computer noch neu starten, zum Beispiel mit:

sudo shutdown -hr 0

Diese Optimierung funktioniert generell auch bei älteren Ubuntu-Distributionen. Ob die Aktualisierung richtig installiert ist, lässt sich im Terminal wiederum mit dem folgenden Befehl überprüfen:

uname -a

Die muss die Erweiterung für Microsoft Azure angezeigt werden. Dadurch ist Ubuntu auch für den Einsatz mit Hyper-V optimiert. Das funktioniert auch mit Windows 11 und Windows Server 2022