Domänencontroller für kleine Niederlassungen Synology-NAS-Geräte als Ersatz für Server in kleinen und mittleren Netzwerken

Autor: Thomas Joos

Um in kleinen Netzwerken effektiv Workloads wie Dateiserver zur Verfügung zu stellen, sind schon lange keine Windows- oder Linux-Server mehr notwendig. NAS-Systeme, wie zum Beispiel von Synology können problemlos umfassende Dienste in diesem Bereich bieten, auch bezüglich der Steuerung von Zugriffsrechten.

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Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
(Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay))

Mit dem kostenlosen Synology Directory Server können kleine Unternehmen ihre Domänencontroller komplett ersetzen oder eine neue Active Directory-Domäne auf ihrem NAS-System aufbauen. Basis des Servers ist Samba 4. Parallel dazu steht im Paketzentrum von Synology auch der LDAP-Server zur Verfügung (ehemals Directory Server). Der LDAP-Server unterstützt aber keine Windows-Clients. Wer eine eigene AD-Domäne auf dem NAS aufbauen will, installiert daher den Synology Directory Server.

Das Paket steht aber nicht auf allen NAS-Systemen von Synology zur Verfügung. Eine Liste der kompatiblen Geräte finden Sie auf der Hersteller-Seite  Gemeinsam mit dem Directory Server müssen Sie auch den DNS-Server auf dem Synology-NAS betreiben. Der Assistent installiert den DNS-Server zusammen mit dem Directory Server.

Sie können mit dem NAS-System aber nur eine einzelne Domäne aufbauen, keine gegliederte Domänenstruktur mit Unterdomänen. Ab DSM 7.0 können Sie mehrere Domänencontroller in die NAS-Domäne einbinden.