Die Planungsphase ist erreicht Süwag, DC-Datacenter-Group und Noris Network bauen RZ in Hofheim

Quelle: Pressemitteilung

Die Süwag Energie AG, die DC-Datacenter-Group GmbH und die Noris Network AG planen den Bau eines gemeinsam betriebenen Rechenzentrums in der Rhein-Main-Region. Das neue Rechenzentrum soll Co-Location- und IT-Dienstleistungen anbieten. Die Beteiligung der drei Partner an der noch zu gründenden Gesellschaft soll zu gleichen Anteilen erfolgen.

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Das geplante Rechenzentrum mit 11.000 Quadratmetern Grundstücksfläche soll 2025 in Betrieb gehen.
Das geplante Rechenzentrum mit 11.000 Quadratmetern Grundstücksfläche soll 2025 in Betrieb gehen.
(Bild: DC-Datacenter Group)

Das Rechenzentrum soll die Bezeichnung „FRA 1“ erhalten und auf einer Grundstücksfläche von 11.000 Quadratmetern entstehen. Für den Endausbau ist eine Anschlussleistung von 30 Megavoltampere geplant. 2025 geht es in Betrieb, hoffen die Partner.

Das neue Datacenter folge dem Bedarf an hochverfügbaren und Energie-effizienten IT-Infrastrukturen in der Metropolregion, teilen die Bauherren mit.
Das neue Datacenter folge dem Bedarf an hochverfügbaren und Energie-effizienten IT-Infrastrukturen in der Metropolregion, teilen die Bauherren mit.
(Bild: DC-Datacenter Group)

Die bisherigen Rechenzentren, die vom Datacenter-Betreiber Noris Network selbst erbaut worden sind, können gute PUE-Werte vorweisen, nicht zuletzt wegen der Kyoto-Kühlung. Diese erfordert Klimazellen mit „Kyoto-Cooling“-Wärmetauschern, die im jüngsten Noris-Network-Rechenzentrum mit 6 Meter großen und mit Lamellen beschichteten Aluminiumrädern bestückt sind, die sich vertikal mit gemächlichen drei bis zehn Umdrehungen in der Minute drehen. Von außen sind die dafür gebauten Kühltürme erkennbar.

Bei der Vertragsunterzeichnung: [v.l.]: Vorstandsmitglied Markus Coenen und Vorstandsmitglied Mike Schuler von der Süwag Energie AG, DC-Datacenter-Group-CEO Ralf Siefen , COO Florian Sippel und CEO Ingo Kraupa vom Rechenzentrumsbetreiber Noris Network AG
Bei der Vertragsunterzeichnung: [v.l.]: Vorstandsmitglied Markus Coenen und Vorstandsmitglied Mike Schuler von der Süwag Energie AG, DC-Datacenter-Group-CEO Ralf Siefen , COO Florian Sippel und CEO Ingo Kraupa vom Rechenzentrumsbetreiber Noris Network AG
(Bild: Süwag)

In den zur Veröffentlichung stehenden Planungen ist davon nichts zu sehen. Allerdings versichert Noris Networks, von der Kyoto-Kühlung nicht abrücken zu wollen, zumal ökologische Nachhaltigkeit bereits in der Planung des hochverfügbaren Rechenzentrums berücksichtigt werde. So sei beispielsweise die Nutzung von Abwärme für ein Nahwärmenetz ebenso vorgesehen wie netzdienliche Energiedienstleistungen und die Auslegung der Notstromgeneratoren für synthetische Kraftstoffe.

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Über die Projektpartner

Die Süwag Energie AG ist eine Aktiengesellschaft mit kommunaler Beteiligung. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet der Süwag und ihrer Tochterunternehmen verteilt sich auf vier Bundesländer: Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Der Energieversorger beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter und bildet zurzeit rund 100 Auszubildende aus.

In den Ausbau „grüner“ beziehungsweise dezentraler Erzeugungsanlagen – vorzugsweise aus Biomasse, Wind-, Sonnen- und Wasserkraft – und „grüner“ Netze investiert die Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren rund 100 Millionen Euro in den eigenen Regionen. Dort erzeugen die Süwag und ihre Tochterunternehmen heute bereits rund 250 Millionen Kilowattstunden „grünen“ Strom.

Das Leitsungsspektrum der DC-Datacenter-Group GmbH reicht von der Beratung und Planung über die fachgerechte bauliche Umsetzung bis hin zum professionellen Betrieb und Service des Rechenzentrums. Die IT-Infrastrukturen entsprechen mit EN 50600, ISO 27001, ECB·S, TÜV TSI und Uptime Tier-Zertifizierungen.

Die Nürnberger Noris Network AG bietet Unternehmen und Organisationen mit den Branchenschwerpunkten Banken/Versicherungen, Automotive/Industrie, Software-Entwicklung und Öffentliche Verwaltung ITK-Lösungen in den Bereichen IT-Outsourcing, Managed Services, Cloud Services sowie Network & Security. Die Basis dafür liefern eigene Hochsicherheitsrechenzentren – in Nürnberg Süd und München Ost.

Außerdem bietet das Unternehmen PaaS-Providing auf eigenen Cloud-Plattformen und mit Managed Kubernetes auch Services für die automatisierte Skalierung von Ressourcen (Container). Weitere, standardisierte Premium-Rechenzentrumsprodukte fasst das Unternehmen unter der Marke „Datacenter.de“ zusammen.

Das Service- und Informationssicherheits-Management nach ISO/IEC 20000-1, ISO/IEC 27001 und ISO 9001 zertifiziert. Im Bereich „Sicherheitsmanagement für bauliche Objekte“ ist Noris Network als erster Rechenzentrumsbetreiber nach VdS-Richtlinie 3406 zertifiziert, zudem sind die maximalen Verfügbarkeits-, Schutz- und Energie-Effizienzklassen des Rechenzentrums München Ost nach EN 50600 bestätigt. Weitere Zertifikate, die der IT-Dienstleister vorweisen kann, sind PCI DSS, TISAX und ISO 14001 Umwelt-Management.

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