(Archiv: Vogel Business Media)
Klimatisierung für High-End-Cluster

Flüssigkühlung bei dichtgepackten Racks

Das Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen untersucht die kleinsten Bausteine des Lebens. Dazu wird auch ein Transmissions-Elektronen-Mikroskop eingesetzt. Aus einer Vielzahl von Projektionsaufnahmen berechnen Hochleistungscomputer 3D-Modelle. Die dafür benötigte extreme Rechenleistungen der Server, verbunden mit hoher Packungsdichte und 20 kW Verlustleistung pro Rack machte das Thema Klimatisierung zu einem Hauptthema. Nur ein Luft-Wasser-Wärmetauscher, in diesem Fall LCP von Rittal, konnte die hohe Abwärme bewältigen.

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Optimale Kalt-Warmgang-Anordnung im Rechenzentrum (Archiv: Vogel Business Media)
Innovative Technologien und Konzepte für ein grünes Rechenzentrum

Genau abgestimmte Kühl- und Raumkonzepte sowie stromeffiziente Komponenten

Der Gesamtenergiebedarf für den Betrieb von Servern in Rechenzentren steigt dramatisch an. „Stromfresser“ sind dabei nicht nur die Server und andere IT-Komponenten selbst, sondern auch die physische Infrastruktur. Insgesamt wird für Stromzuführung und Kühlung noch einmal soviel Energie verbraucht wie für das gesamte IT-Equipment. Deshalb rentieren sich Optimierungen.

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Der neue DFS-Tower ist rundum mit Rittal-Technik ausgestattet: IT-Systeme wie LAN-Knoten und Server, Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollsystem, Funk- und Video-Technik, Flugsicherungssysteme sind in den Gehäusen und Schaltschränken untergebracht- (Archiv: Vogel Business Media)
50 Jahre System-Schränke von Rittal und kein Ende

Der Flughafen Frankfurt baut und Rittal liefert Schränke sowie Kühlung

Die Fraport AG, ein treuer Rittal-Kunde, erweitert ihre Kapazitäten. Denn Deutschlands größter Airport nimmt in diesem Jahr die neue Landebahn Nordwest in Betrieb, mit der die Abfertigungskapazität um die Hälfte steigen soll. Rittal liefert Schaltschränke und Outdoor-Gehäuse, Stromverteilungs- und Klimatisierungstechnik sowie IT-Lösungen von Netzwerk- und Server-Racks bis zur Unterbrechungsfreien Stromversorgung. Das Unternehmen ist nun 50.

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Huawei steckt einen enormen Anteil des Umsatzes in Forchung und Entwicklung. Immer bedeutenden wird das B2B-Geschäft. Im Showroom von Shengzen ist etwa die erste visualisierte und integrierte  Kommandozentrale zu sehen (Kriemhilde Klippstätter)
Huawei und seine Firmenkultur

Trotz Globalisierung hat der heimische Markt – noch - Vorrang

Bei uns kennt man Huawei in der breiten Öffentlichkeit allenfalls als einen weiteren Hersteller von Smartphones und anderen Mobilgeräten. Dabei hat sich das chinesische Unternehmen in nur 30 Jahren zum Allround-Anbieter von Kommunikations- und Digitaltechnik entwickelt und nimmt derzeit Platz 83 auf der Liste der Fortune Global 500 ein. Ein Besuch auf dem Firmen-Campus in Shenzhen, in der Freihandelszone nahe der Grenze zu Hongkong, hilft, den rasanten Aufstieg zu verstehen.

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 (Bild: Ostler)
Kühlen durch Kochen

3M und Boston schicken Supermicro-Server zum Tauchen

Lässt sich Temperatur im Rechenzentrum nur um ein Grad erhöhen, spart der Betreiber rund 4 Prozent bei den Kühlkosten. Derzeit gilt dabei die freie Kühlung als das Non-Plus-Ultra, auch deswegen, weil Flüssigkühlung in sich geschlossene Systeme erfordert. Das aber ist aufwändig. 3M und Boston stellen nun als Alternative ein halb-offenes Tauchbad für Server vor.

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