Verschmutzungssensoren von Kentix

Staubsensor misst den Verschmutzungsgrad im Rechenzentrum

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Kentix GmbH mit Sitz in Idar-Oberstein bietet nun einen Staubsensor an, der insbesondere für Rechenzentren geeignet ist.
Die Kentix GmbH mit Sitz in Idar-Oberstein bietet nun einen Staubsensor an, der insbesondere für Rechenzentren geeignet ist. (Bild: Kentix)

Die Kentix GmbH hat einen Sensor für die Erkennung von Verschmutzungen durch Staub in Rechenzentren, IT-Verteilern beziehungsweise Racks entwickelt.

Der 79 x 44 Millimeter große Sensor misst auf optischer Basis Ablagerungsstaub auf einer Oberfläche. Der Anschluss erfolgt, wie schon bei anderen Kentix-Erweiterungssensoren per RJ45 Stecker Plug ’n Play über die Kentix-Systembuchse. Die Erkennungsempfindlichkeit ist direkt am Sensor einstellbar.

Die Wartung, Instandhaltung und Reinigung von Rechenzentren, IT-Räumen und IT-Verteilern ist wichtig zur Fehlervermeidung und Werterhaltung. Allerdings gibt es in diesen Umgebungen Bereiche wie Doppelböden und IT-Verteiler, die im täglichen Betrieb nicht regelmäßig begangen oder überprüft werden können. Zudem gewinnen vorausschauende und ereignisorientierte Wartung für die Betreiber an Bedeutung.

Für diese Anforderungen hat Kentix zusammen mit einem Logistikunternehmen den Staubsensor entwickelt. Die Anforderung bei dem Logistiker bestand darin, die Verschmutzung in IT-Verteilern, auf Logistikflächen durch Kartonagestaub, Reifenabrieb der Stapler und Roboterfahrzeuge sowie durch andere Verschmutzungsquellen zu erfassen und zu melden.

Die Kentix-Sensoren sollen einfach zu befestigen sein.
Die Kentix-Sensoren sollen einfach zu befestigen sein. (Bild: Kentix)

Bei dem Unternehmen sind 50 IT-Verteiler in der Fläche eines Logistikzentrums für den reibungslosen Betrieb und die Versorgung der Infrastruktur notwendig. Verschmutzungsbedingte Ausfälle einzelner Verteiler würden zur Unterbrechung führen. Dies gilt es zu vermeiden.

Kentix Multisensoren in den einzelnen IT-Verteilern sorgten bereits für die Umgebungsüberwachung wie Klima-Überwachung, unberechtigte Schranköffnung, Stromversorgung und Vibration. Zusammen mit dem Staubsensor, der über die Systembuchse des Multisensors angeschlossen wird, konnte so eine Erfassung des Verschmutzungsgrades realisiert werden. Selbst partielle Verschmutzungen lassen sich schneller erkennen.Die Meldungen erfolgen direkt per SNMP in das Management-System des Betreibers.

Der Vorteil besteht darin, dass die Ressourcen für die Überprüfung viel genauer einsetzbar sind. Außerdem ist die Einhaltung von Richtlinien im IT Betrieb ein wichtiges Thema. In Normen wie ISO 27000 oder EN 50600 ist die Pflege und Reinigung der Anlagen ein Bestandteil für erfolgreiche Audits. Der Staubsensor kann in Erweiterung für des Umgebungs-Monitoring zur Erfüllung beitragen, so dass sich die Investition schnell amortisiert.

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