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Maschinendaten erzeugen, integrieren und nutzen So machen M2M-Daten im Unternehmen Sinn

| Autor / Redakteur: Joel Yound / Ulrike Ostler

Machine to Machine Kommunikation (M2M) kann eine überwältigende Menge an Daten generieren. Unternehmen häufen Datenberge an, ohne eine Strategie für eine gewinnbringend Nutzung zu haben. Was also muss vorhanden sein, um von M2M-Kommunikation zu profitieren und wie vermeidet man, dass die Daten im Nirvana des Rechenzentrums verschwinden?

Moderne Maschinen können sehr geschwätzig sein; doch wann sind die Infos sinnvoll?
Moderne Maschinen können sehr geschwätzig sein; doch wann sind die Infos sinnvoll?
(Bild: Tchibo/Fotolia.com)

Moderne Maschinen und Geräte haben viel zu sagen. Wenn Unternehmen es schaffen, sie so in betriebliche Abläufe zu integrieren, dass verstanden wird, was sie sagen, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Mit M2M-Technologie („Machine-to-Machine“) wird genau das nun möglich. Unternehmen können Daten aus allen Bereichen des Unternehmens nun erfassen und in Ihrem Sinne nutzen.

Joel K. Young ist der Chief Technology Officer und Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Digi International.
Joel K. Young ist der Chief Technology Officer und Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Digi International.
(Bild: Digi International)

Der vielleicht wichtigste Vorteil von M2M ist, dass es die Transparenz im Unternehmen erhöht. Und mit besserer Transparenz können neue Prozesse besser im Unternehmen integriert werden. So kann zum Beispiel ein Anbieter von Kundendienst auf Kundendienstanfragen in der Cloud reagieren, wenn eine Maschine ausfällt, oder das Risiko eines Maschinenausfalls besteht, und muss nicht erst darauf warten, dass der Kunde den Kundendienst benachrichtigt.

Dies würde den Kundendienst natürlich ungemein verbessern. Viele Unternehmen arbeiten bereits mit bewährten Analysetools wie ERP-Systemen, CRM-Lösungen oder anderer Marketingsoftware. Jetzt können sie auch ihre Geräte auf dieselbe Weise verwalten.

Die Wegbereiter der für M2M

Die Technologien für Sensoren, Gateways, Akkus, Clouds und Mobilnetzwerke zählen zu den wichtigsten Wegbereitern für M2M-Lösungen und haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Noch vor zehn Jahren waren Sensoren so groß wie ein Eishockey-Puck und kosteten hunderte von Euro. Wenn überhaupt, dann waren sie über Telefonleitungen mit einem Netzwerk verbunden und hatten nur eine geringe Akkulebensdauer.

Ergänzendes zum Thema
Der Autor: Joel Young

Joel Young hat mehr als 22 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von Daten- und Sprachkommunikation. Bevor Young im Jahr 2000 seinen Posten als Vice President of Engineering bei Digi International antrat, war er bei Transcrypt International für Verkauf, Marketing und Produktentwicklung zuständig.

Seine Karriere startete Young bei AT&T Business Communications Services. Young hält sowohl eine Bachelor of Science in Electrical Engineering als auch einen Master of Science im Computerwissenschaften der University of Southern California.

Heute sind sie so groß wie eine 1-Cent-Münze, werden kabellos verbunden , bieten mehr Funktionen und kosten ein Zehntel ihres früheren Preises. Moderne Gateways haben eine längere Akkulebensdauer, weil sie sich so einstellen lassen, dass sie nur noch dann Daten übermitteln, wenn es nötig ist. Außerdem wurden Akkus kleiner und leistungsstärker – selbst unter anspruchsvolleren Bedingungen, wie in besonders kalten, warmen oder feuchten Umgebungen.

Datenübertragung und Cloud

Auch die Mobilfunktechnologie wurde besser und günstiger. Da Gerätedaten nur noch dann übermittelt werden, wenn es nötig ist, kann die Vernetzung von Geräten kostengünstiger erfolgen, deren Vernetzung früher nicht rentabel gewesen wäre.

Ein letzter wichtiger Wegbereiter für die weitere Verbreitung von M2M-Technologien war schließlich das Aufkommen von Cloud-Systemen. Cloud-Lösungen sind heute zuverlässiger, skalierbarer und nicht mehr teuer. Cloud-Umgebungen wie beispielsweise die iDigi Device Cloud bieten die nötige Infrastruktur für den sicheren Zugriff auf und die Steuerung, Konfiguration und Aktualisierung von beliebig vielen Geräten über das Internet.

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