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Tool-übergreifendes Datacenter-Monitoring Schneider Electric öffnet Ecostruxure-Schnittstelle

| Redakteur: Ulrike Ostler

Schneider Electric stellt seinen Kunden umfangreiche APIs (Application Programming Interfaces) für die Monitoring-Plattform „Ecostruxure IT Expert“ bereit. Die offene Schnittstelle erlaubt es, Funktionen der Cloud-basierten Überwachungssoftware in IT-Management-Systeme von Drittanbietern zu integrieren.

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Die Aufnahme stammt aus dem Spacenet-Leitstand; in den Überwachungszentralen von Rechenzentren sieht es jedoch recht ähnlich aus.
Die Aufnahme stammt aus dem Spacenet-Leitstand; in den Überwachungszentralen von Rechenzentren sieht es jedoch recht ähnlich aus.
(Bild: SpaceX-Imagery auf Pixabay)

Mit der Public-API für Ecostruxure IT Expert unterstützt Schneider Electric Betreiber von verteilten IT-Infrastrukturen bei der Verwaltung von dezentralen IT-Umgebungen. Die offene Schnittstelle baut direkt auf der Software auf, einer gehosteten KI-fähigen Monitoring-Plattform.

Das verspricht mehr Flexibilität. So können Benutzer einen lokalen Datenspeicher anlegen und benutzerdefinierte Anwendungen erstellen, die auf veränderte Parameter reagieren. Mit diesem erweiterten Zugriff auf Energie- und Infrastruktur-Datenlassen sich auch individuelle Änderungen vornehmen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit der IT-Landschaft zu optimieren.

Kevin Brown, Senior Vice President EcoStruxure, Energy Management Business, Schneider Electric, sagt: „Mit der neuen Schnittstelle schaffen wir ein offenes Ökosystem, das uns dabei unterstützt, mit unseren Partnern auf eine neue Weise zusammenzuarbeiten. Kunden erhalten dabei mehr Transparenz und tiefere Einblicke in ihre IT-Infrastruktur."

Die Schnittstelle erlaubt auch Drittanbietern die Ecostruxure in ihre bevorzugten IT-Management-Systeme integrieren. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ihr Service-Portfolio mit Monitoring-Services für Energieversorgung und kritische Infrastruktur auszubauen, um sich von anderen Wettbewerbern zu differenzieren. Insbesondere Kunden, die sich aktuell mit der Komplexität von Netzwerk-Management innerhalb der Edge auseinandersetzen müssen, erhielten so entscheidende Mehrwerte, erläutert der Hersteller.

Zusammengefasst ergäben sich folgende Vorteile:

  • Das Integrieren der Ecostruxure IT-Plattform in bestehende Systeme von Drittanbietern erhöht die Chance, das Risiko von Ausfallzeiten zu reduzieren, etwa durch die Überwachung von Stromversorgung und kritischen Infrastrukturen.
  • Die Integration erlaubt ferner bessere Visualisierungsmöglichkeiten; denn über die Schnittstelle lässt sich auf kritische Infrastrukturdaten von bevorzugten Management-Systemen zugreifen, Momentaufnahmen der aktuellen Systemzustände ermitteln und Alarmmeldungen anzeigen.
  • Über das Application Programming Interface lassen sich Alarm-, Bestands-, Sensor- und Standortdaten erfassen, die benötigt werden, um Entscheidungen zu treffen oder um Endkunden proaktive Empfehlungen zu geben.
  • Zugleich ist es möglich, etwa Energieversorgungs- und Leistungsdaten von kritischen Geräten an vorhandene oder neue Dashboards zu übermitteln. Das wiederum eünstigt das Erstellen von eigenen Metriken.

Hinweis: DACH-Partner von Schneider Electric haben die Chance, morgen, am am 09. Juli 2020, in einem Online-Seminar mehr über die Monitoring-Lösungen von Schneider Electric zu erfahren. Hier sind die Links für:

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