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Plutex sieht Nachholbedarf Regionale Rechenzentren sind das Rückgrat digitaler Souveränität

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Der Managed Service Provider Plutex sieht den Trend zu mehr Regionalität nicht nur im Einzelhandel, sondern auch bei Entwicklung und Betrieb von IT-Infrastrukturen. Speziell Service und Datenschutz seien dabei wichtige Argumente.

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Die Zusammenarbeit mit regionalen Rechenzentren bietet einige Vorteile.
Die Zusammenarbeit mit regionalen Rechenzentren bietet einige Vorteile.
(Bild: tstokes / Pixabay / Pixabay )

Speziell junge oder kleine Unternehmen würden laut Plutex große Ausgaben bei IT-Infrastrukturen und dazugehörigem Service scheuen – obwohl gerade sie wichtige wirtschaftliche Faktoren für die jeweilige Region sind. Auch im Mittelstand sei der Einsatz externer Unterstützung diesbezüglich eher selten.

Den Provider wundert das: Regionale Rechenzentren würden eine große Bandbreite an Leistungen bieten, die innerhalb eines Unternehmens oft nicht in vergleichbarem Ausmaß möglich sind. Dies beginne beim Aufbau der IT-Infrastruktur und gehe über die Miete von Servern und anderer Hardware bis hin zur Implementierung von Software und Sicherheitslösungen.

Hinzu kommt die Bereitstellung von Clouds und professionellen Datensicherungs- und Archivierungsmöglichkeiten. Durch den Grundsatz „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ werden dabei der finanzielle Einsatz und allgemeine Aufwand für Unternehmenskunden vergleichsweise gering gehalten.

Alles aus einer Hand

Plutex betont, dass Rechenzentren viele Einzelanforderungen an eine IT-Umgebung aus einer Quelle erfüllen können. Zudem erfüllen sie strenge Sicherheitsvorschriften und sorgen auch für Ausfallsicherheit: „Die Stromversorgung muss jederzeit sichergestellt sein, weshalb wir für jedes unserer Rechenzentren eine eigene Anlage für unterbrechungsfreie Stromversorgung betreiben. Diese USV-Anlagen sorgen bei Störungen im Stromnetz dafür, dass die Server trotzdem unterbrechungsfrei mit Strom versorgt werden.

So laufen die Server in unseren Rechenzentren auch bei Stromausfällen weiter“, erklärt Plutex-Geschäftsführer Torben Belz. Auch Nachhaltigkeits- und Klimaschutzaspekte werden umfangreich berücksichtigt. Managed Services und Monitoring sorgen für störungsfreien Betrieb, ohne große Eingriffe des Kunden zu erfordern.

Persönliche Nähe erforderlich

Damit eine Region ihre digitale Souveränität stärken und erhalten kann, braucht es entsprechende Unterstützung durch Unternehmen vor Ort. Das gilt auch für Rechenzentren: „Digitale Umgebungen und Infrastrukturen sollten bestenfalls nicht aus gesichtslosen Anbietern bestehen, die den örtlichen Netzausbau und vielfältige Standortherausforderungen nicht kennen“, so Belz. „Zudem besteht hier nicht die Möglichkeit, den Dienstleister kurzfristig persönlich zu treffen und bei Bedarf Projekte abzusprechen“, ergänzt er.

Außerdem würden nur Rechenzentren mit Sitz in Europa die Anforderungen des DSGVO-konformen Daten-Managements vollständig erfüllen. Sie stellen Rechenleistung, Hard- und Software sowie Netzwerkinfrastrukturen in großem Maßstab und nach dokumentierten und kontrollierbaren Richtlinien bereit.

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