Windows 10 mit WSUS betreiben Peer-to-Peer oder Upstream-Server nutzen

Autor Thomas Joos

Windows 10-Rechnern können Updates für andere Windows 10-Rechner im Netzwerk/Internet bereitstellen (Peer-To-Peer). Der Vorteil dabei ist, dass in Niederlassungen nicht jeder Rechner seine Updates aus Windows Update oder von einem WSUS-Server herunterladen muss, sondern von anderen Rechnern im gleichen Netzwerk beziehen kann.

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(Bild: Tom Joos)

Die Einstellungen dazu sind auch in Windows 10 ohne Gruppenrichtlinien über Einstellungen\Update und Sicherheit\Windows Update\Erweiterte Optionen\Übermittlung von Updates auswählen zu finden.

Setzen Sie mehrere WSUS-Server im Unternehmen ein, ist es nicht notwendig, dass sich alle Server direkt bei Microsoft synchronisieren. Sie können auch einen Upstream-Server festlegen, von dem andere WSUS-Server ihre Updates beziehen. Auf Wunsch haben Sie auch die Möglichkeit nicht nur die Updates zu synchronisieren, sondern auch die Einstellungen.

Sobald Sie den Quell-WSUS-Server eingerichtet haben, rufen Sie auf den untergeordneten WSUS-Servern Optionen\Updatequelle und Proxyserver auf. Aktivieren Sie die Option „Von einem anderen Windows Server Update Services-Server synchronisieren“. Im Fenster geben Sie den Servernamen ein sowie den Port 8530, wenn Sie kein SSL konfiguriert haben. Nutzen Sie bereits SSL, verwenden Sie den entsprechenden Port.