Neues für Aktualisierungen Die Windows Update Orchestration Platform kommt

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Mit der „Windows Update Orchestration Platform“ will Microsoft in Zukunft nicht nur Windows aktualisieren, sondern auch die darauf installierten Anwendungen.

Micrsosoft stellt eine neue Schnittstelle für die zentrale Verwaltung von Applikations-Updates bereit.(Bild:  Thomas Joos)
Micrsosoft stellt eine neue Schnittstelle für die zentrale Verwaltung von Applikations-Updates bereit.
(Bild: Thomas Joos)

Microsoft stellt mit der Windows Update Orchestration Platform eine Schnittstelle für die zentrale Verwaltung von Applikations-Updates bereit. Ziel ist eine konsolidierte Update-Infrastruktur, die Softwarehersteller und IT-Abteilungen entlastet und bestehende Fragmentierungen im Update-Handling reduziert.

Das steckt dahinter

Bislang nutzen zahlreiche Anwendungen, darunter Line-of-Business-Lösungen und Entwicklungsumgebungen wie „Visual Studio“, eigene Mechanismen für Updates. Diese Vielfalt erschwert eine einheitliche Steuerung und führt zu Problemen wie unkoordinierten Ressourcenbelastungen, redundanten Benutzerbenachrichtigungen oder erhöhtem Support-Aufwand. Die neue Plattform setzt auf den bestehenden Windows-Update-Stack auf und ermöglicht die Einbindung externer Anwendungen über „WinRT“-APIs sowie „Powershell“-Kommandos.

Registrierte Applikationen agieren als Update-Provider und stellen dem Orchestrator über eine definierte Schnittstelle die relevanten Informationen bereit. Dazu zählen Titel, Version, Pakettyp, Installationsdeadlines oder erforderliche Neustarts. Für klassische „Win32“-Anwendungen mit individueller Installationslogik lassen sich separate ausführbare Dateien für Download, Installation, Prozessbeendigung und Neustart angeben.

Die Orchestrierung berücksichtigt Systemlast, Energiezustand und Benutzeraktivität, um den optimalen Zeitpunkt für Updates zu ermitteln. Gleichzeitig profitieren Nutzer von konsistenten Benachrichtigungen, einem zentralen Update-Verlauf in den Windows-Einstellungen sowie vereinfachter Fehlerdiagnose über einheitliche Logs.

Für Software-Anbieter reduziert sich der Aufwand zur Entwicklung eigener Update-Mechanismen. Administratoren erhalten über die Plattform eine einheitliche Steuerungsebene mit Policy-Management für Fristen und Benachrichtigungen. Zudem verspricht Microsoft automatische Kompatibilität mit zukünftigen Erweiterungen der Update-Infrastruktur. Aktuell ist eine Private Preview, für die sich Entwickler und Hersteller von Management-Tools anmelden können.

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