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Zerto kündigt Plattform-Update mit Kubernetes-Fähigkeit für 2021 an Ordnung im Container

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Anwendungen der nächsten Generation verlagern sich deutlich in Richtung containerbasierter Entwicklung. Die zentrale Technologie zur Orchestrierung der Container-Services wird Kubernetes sein. Bei Zerto arbeitet man daher derzeit an einem umfangreichen Update für die „IT Resilience Platform“.

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Zerto will seine Plattform auf Kubernetes erweitern.
Zerto will seine Plattform auf Kubernetes erweitern.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Zerto IT Resilience Platform bietet auf Basis von „Zerto 7“ bislang Disaster Recovery, Datenschutz und Mobilität für lokale und Cloud-basierte Anwendungen, durchweg zentral verwaltet und skalierbar sowie im Sinne der Firmenphilosophie einfach und nachvollziehbar strukturiert. Künftig soll sie auch Cloud-native Anwendungen der nächsten Generation unterstützen, um „eine ebenso hohe Resilienz zu bieten wie für VM-basierte Anwendungen“.

Plattformunabhängige Kubernetes-Container

Als erster Schritt wird Zerto für Kubernetes im Rahmen der kommenden Version angekündigt. Das Update soll 2021 verfügbar sein. Die Unterstützung wird plattformunabhängig sein und den Schutz von Anwendungen in „Amazon Elastic Kubernetes Service“ (Amazon EKS), „Google Kubernetes Engine“ (GKE), „IBM Cloud Kubernetes Service“, „Microsoft Azure Kubernetes Service“ (AKS), „Red Hat OpenShift“ und „VMware Tanzu“ ermöglichen.

Zerto für Kubernetes wird folgende Funktionen umfassen:

  • die kontinuierliche Replikation in und zwischen Cluster, Rechenzentren oder Clouds,
  • das Verschieben und Wiederherstellen komplexer Anwendungen als geschlossene Einheiten einschließlich der Metadaten,
  • kurze RPOs: kontinuierliches Journaling für Kubernetes-Anwendungen einschließlich „PersistentVolumes“, „StatefulSets“, Deployments, Services und „ConfigMaps“,
  • Tausende von Wiederherstellungskontrollpunkten im granularen Journal,
  • Unterstützung der geordneten Wiederherstellung von Microservices,
  • die einfache Verwaltung mit „kubectl“-Plug-in und nativen Kubernetes-Tools,
  • unterbrechungsfreie Wiederherstellung und Tests innerhalb laufender Produktionsprozesse
  • sowie automatisierte Workflows für Failover, Failover-Test, Rollback- und Commit-Wiederherstellung.

Für interessierte Kunden startet im weiteren Verlauf des Jahres 2020 ein Early-Adopter-Programm. Zusätzliche Informationen finden sich auf der Zerto-Seite.

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