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Mit Doppelwandler-Technologie zur raschen Amortisation Online USV-Systeme: Betriebskosten senken mit Xanto S

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Dr. Andreas Bergler

Mit neuem Hardwaredesign hat Online USV-Systeme die Geräte der Serie Xanto S ausgestattet. Der höhere Leistungsfaktor und Wirkungsgrad bietet laut Hersteller ein jährliches Einsparungspotenzial im vierstelligen Euro-Bereich.

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Die USV-Serie Xanto S amortisiert die Kosten schon nach zwei Jahren.
Die USV-Serie Xanto S amortisiert die Kosten schon nach zwei Jahren.
(Quelle: Online USV-Systeme)

Strom sparen mit Unterbrechungsfreier Stromversorgung: Der USV-Anbieter Online USV-Systeme hat seine Geräte der Xanto-S-Serie einem grundlegenden Hardware-Redesign unterzogen und kann nun mit einer um 25 Prozent höheren Wirkleistung glänzen. Die zu Beginn September gelaunchten Geräte bieten bei nahezu unveränderter Bauform einen Leistungsfaktor von 0,9, während konventionelle USV-Anlagen mit einem Leistungsfaktor von 0,7 arbeiten.

Der Leistungsfaktor ist der Maßstab, für wie viele Verbraucher die USV sicheren Strom zur Verfügung stellen kann. Eine Xanto S 10.000 mit einer Nennleistung von 10 kVA stellt beispielsweise über den Leistungsfaktor 0,9 Strom in Höhe von 9.000 Watt bereit. Benötigen USV-Systeme mit einem Powerfaktor von 0,7 für dieselbe Leistung noch etwa acht Höheneinheiten, so schrumpft der Platzbedarf von Systemen mit dem Leistungsfaktor 0,9 auf fünf Units.

Kostenvorteile

In einer Beispielrechnung mit der Xanto S 10.000 zeigt Sven Spitzley, Vorstand der Online USV-Systeme, im Gespräch mit IT-BUSINESS, dass sich die Fixkosten diesem Strombedarf entsprechend um rund 900 Euro reduzieren. Dazu kommen noch angenommene Einsparungen durch den serienmäßigen Wartungsbypass in Höhe von rund 750 Euro.

Doch auch bei den variablen Kosten können Kunden sparen. Der Wirkungsgrad, den der Hersteller mit 93 Prozent angibt, entspricht einer Verlustleistung von sieben Prozent, den so genannten Wärmekosten. Diese sind wiederum um etwa zehn Prozent geringer als bei konventionellen USV-Modellen. In dem angegebenen Leistungsbereich beläuft sich der Vorteil bei den variablen Kosten auf rund 1.700 Euro pro Jahr.

Ein weiteres, Kosten sparendes Novum kommt zu den variablen Kosten noch abzüglich dazu: Der Hersteller verbaut zwar in seinen USV-Systemen handelsübliche Standard-Akkus, jedoch wurde am Ladevorgang gefeilt. Die neue Ladetechnologie verdoppelt laut Spitzley die Lebenserwartung der Batterie. Während die Batterien in den konventionellen USV-Anlagen anderer Hersteller oft nach drei Jahren gewechselt werden müssen, ist der Wechsel bei der Xanto S erst nach sechs Jahren fällig. Kunden sparen sich damit einen kompletten Batteriesatz zu 838 Euro.

Ausstattung

„Alles in allem hat sich eine 10-kVA-USV, wie die Xanto S, bereits nach zwei Jahren amortisiert“,so Spitzley. Zudem wurden für den Launch der neuen Xanto-S-Serie die Preise durchschnittlich um zwölf Prozent gesenkt. Die Xanto S 10.000 ist als Rack-Tower-Variante mit serienmäßiger Parallelfunktion für rund 5.900 Euro (UVP) erhältlich. Im Lieferumfang ist ein Wartungsbypass, eine Hot-Swap-Batterie zum Wechsel im laufenden Betrieb und ein Doppelnetzeigang für zusätzliche Sicherheit enthalten. Die Überbrückungszeit ist skalierbar.

Alle Modelle ab sechs kVA können serienmäßig parallel geschaltet werden. Im Redundanzbetrieb arbeiten die Geräte mit Load Sharing: Übersteigt die abgegebene Leistung den Grenzwert von 540 Prozent, wechselt die USV automatisch zum nächsten Gerät. Der Parallelbetrieb ermöglicht eine Leistungssteigerung auf bis zu 80 kVA. Alle USV-Anlagen werden serienmäßig mit der Shutdown- und Management-Software Data Watch ausgeliefert. □

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