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Änderungen bei VMware vSphere und vSAN Neue Lizenzmodelle: VMware optimal und ohne Kostensteigerung einsetzen

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Unternehmen, die Lösungen wie VMware vSphere oder vSAN einsetzen, haben zwei Optionen. Sie können wie bislang Kauflizenzen erwerben oder sie greifen zu VMware vSphere+ beziehungsweise vSAN+. Beide basieren auf einem Abonnement-Modell (Subscription), das VMware 2022 eingeführt hat. Um das optimale Lizenzierungsmodell zu finden, müssen Unternehmen etliche Faktoren berücksichtigen.

Lizenzmodellumstellung bei VMware: Mieten statt kaufen.
Lizenzmodellumstellung bei VMware: Mieten statt kaufen.
(Bild: Torbz@adobestock.com)

Virtualisierungslösungen von VMware wie vSphere (Server, Rechenzentren, Cloud) und vSAN (Storage) sind in vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen im Einsatz. Das gilt für die Management-Software vCenter. Wer diese Softwarepakete einsetzen wollte, hatte bislang nur eine Möglichkeit: Er beschaffte sich eine „Perpetual Licence“, also eine Kauflizenz. Hinzu kam das obligatorische „SnS-Paket“ (Support and Subscription) für mindestens ein Jahr. Es umfasst kostenlose Updates und Support-Dienste sowie den Zugang zur Wissensdatenbank (Knowledge Base) von VMware.

Die Höhe der Gebühren wird bei einer Kauflizenz anhand mehrerer Kriterien ermittelt. Bei VMware vSphere ist es die Zahl der physischen Prozessoren des Host-Systems. Pro CPU ist eine Lizenz erforderlich. Setzt ein Unternehmen beispielsweise drei vSphere-Server mit jeweils zwei Prozessoren ein, ergibt das sechs CPUs und damit auch sechs vSphere-Lizenzen.

Dagegen spielen die Rechenkerne (Cores) der Prozessoren, deren Taktrate und die Zahl der eingesetzten Virtual Machines (VM) keine Rolle. Wer somit besonders leistungsstarke Server-CPUs und viel RAM verwendet, kommt mit weniger vSphere-Lizenzen aus als ein Anwender, der für virtualisierte Workloads mehrere schwächere Server einsetzt.

Außerdem müssen Anwender beachten, dass die vSphere-Editionen Standard und Enterprise Plus als Einzellizenz angeboten werden – ohne vCenter Server. Die Management-Software muss separat erworben werden und wird pro genutzter Instanz berechnet. Ergänzend dazu stellt VMware Bundles bereit, in denen vSphere und vCenter enthalten sind. Beispiele sind vSphere Essential Kits und vSphere Acceleration Kits.

VMware vSphere+: Jetzt zählen die Cores

Mitte 2022 hat VMware nun mit vSphere+ und vSAN+ hat ein neues Modell eingeführt. Statt einer Kauflizenz kann der User nun ein Abonnement erwerben. Diesen "Subscription"-Ansatz favorisiert eine wachsende Zahl von Software-Anbietern. Ein Beispiel ist Microsoft mit der Microsoft-365-Suite. Auch VMware bietet Lösungen wie VMware Horizon für die Desktop-Virtualisierung bereits ausschließlich als Subscription an.

Nicht nur das Nutzungsmodell ist bei Plus-Versionen von vSphere und vSAN ein anderes, sondern auch die Grundlage, auf der die Berechnung der Lizenzgebühren erfolgt. Nicht mehr die Zahl der Prozessoren bildet den Maßstab, sondern die Cores. Als Ausgangsbasis setzt VMware 16 Rechenkerne pro CPU an. Auch dann, wenn ein Server-System über weniger Cores verfügt. Das heißt beispielsweise, dass ein Anwender mit Servern, deren CPU nur 12 Cores hat, dennoch die Gebühren für 16 Kerne entrichten muss.

Eine Kauflizenz erfordert, dass Nutzer zwei Lizenzen beschaffen: für vSphere und vCenter. Bei vSphere+ erhalten sie alles aus einer Hand, inklusive Zugang zu Cloud-Diensten.
Eine Kauflizenz erfordert, dass Nutzer zwei Lizenzen beschaffen: für vSphere und vCenter. Bei vSphere+ erhalten sie alles aus einer Hand, inklusive Zugang zu Cloud-Diensten.
(Bild: SVA)

Längere Vertragslaufzeit kann sich lohnen

Verfügt ein Unternehmen über Server mit mehr als 16 Kernen, zeigt sich VMware in der ersten Phase der Migration zu vSphere+ und vSAN+ kulant: Bei der Umstellung einer Perpetual Licence auf das Subscription-Modell berechnet VMware den Preis für 16 Core. Die höheren Tarife greifen erst ab der ersten Verlängerung der Subskription. Wer also beispielsweise vSphere-Server mit 24 Cores betreibt, zahlt zunächst nur Gebühren für 16 Kerne.

Allerdings muss der Kunde belegen, wie viele Systeme mit mehr als 16 Kernen in seinem Datacenter im Einsatz sind. Doch dieser Aufwand kann sich finanziell auszahlen, etwa dann, wenn der Nutzer gleich zu Beginn ein Abonnement mit längerer Laufzeit bucht, etwa drei oder fünf Jahre statt eines einjährigen Turnus. Dann verlängert sich der Zeitraum, bis die erste Verlängerung der Subskription ansteht. Und erst ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Neuberechnung der Gebühren auf Grundlage der tatsächlich vorhandenen Rechenkerne, etwa der erwähnten 24 Cores.

Durch diese Rabattierung will VMware den Anreiz erhöhen, auf das neue Bereitstellungs- und Lizenzierungsverfahren umzusteigen. Außerdem erhalten Anwender, die längere Vertragslaufzeiten akzeptieren, günstigere Bedingungen. Zwei Beispiele: Beim Neukauf von vSphere+ fallen bei einer Laufzeit von einem Jahr pro Core etwa 140 Euro an, bei drei oder fünf Jahren nur circa 100 Euro jährlich. Wer im Rahmen des VMware Subscription Upgrade Program (SUP) auf vSphere+ umstellt, zahlt im ersten Jahr rund 76 Euro für jeden Core, bei den beiden längeren Laufzeiten jeweils 10 Euro pro Jahr weniger.

Mehr als nur ein neues Lizenzmodell

Auf den ersten Blick könnte man vermuten, dass vSphere+ und vSAN+ "nur" eine Anpassung der Lizenzierung an den Trend in Richtung Software-Subskriptionen bedeuten. Doch das neue Modell bietet dem Nutzer weitere Vorteile. So erhält der Nutzer bei vSphere+ neben der Enterprise Edition der Virtualisierungssoftware zusätzlich vCenter Lifecycle. Das reduziert die Kosten sowie den Aufwand bei der Beschaffung und Implementierung der beiden Lösungen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass in vSphere+ auch VMware Tanzu enthalten ist. Dadurch erhalten Nutzer eine Lösung, mit der sie Container-Umgebungen einrichten und verwalten können. Dies eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, vorhandene Anwendungen zu modernisieren und neue Applikationen einfacher und schneller zu erstellen. Hinzu kommt ein dritter Pluspunkt: Mit vSphere+ können Anwender bei Bedarf auf zusätzliche Funktionen aus der Cloud zugreifen. Dazu zählen beispielsweise ein Lifecycle-Service und Dienste für die Verwaltung von Sicherheits- und Konfigurationseinstellungen sowie eine Inventory Management.

Mit vSphere+ erhalten IT-Fachleute somit eine zentrale, Cloud-basierte Management-Plattform, mit der sie VMware-Umgebungen im eigenen Rechenzentrum administrieren können. Außerdem haben Nutzer die Option, diese On-Premises-Umgebung in Richtung einer Hybrid- oder Multi-Cloud zu erweitern.

Koexistenz von Kauf- und Subskriptionsmodell

Ähnlich wie bei VMware Horizon dürfte VMware auch bei vSphere und vSAN mittelfristig auf eine Subscription-basierte Lizenzierung umstellen. Bislang haben User jedoch die Wahl. Sie können für die aktuelle Version vSphere 8 weiterhin eine Kauflizenz erwerben. Das ist beispielsweise für Anwender wichtig, die keine permanente Anbindung an einen Lizenzserver von VMware einrichten wollen. Zu dieser Gruppe zählen öffentliche Einrichtungen, die speziellen Datenschutzvorgaben unterliegen.

Für Perpetual Licences stellt VMware derzeit einen gleichwertigen Support wie bei vSphere+ zur Verfügung. Ob dies jedoch auch noch in einigen Monaten oder Jahren der Fall sein wird, ist offen. Daher sollten Nutzer und Interessenten sorgfältig abwägen, welches Modell für sie den größten Nutzen bietet – heute und mittelfristig.

VMware vSphere+ kombiniert Funktionen, die im eigenen Rechenzentrum verfügbar sind (on prem) mit solchen, die über die Cloud bereitgestellt werden.
VMware vSphere+ kombiniert Funktionen, die im eigenen Rechenzentrum verfügbar sind (on prem) mit solchen, die über die Cloud bereitgestellt werden.
(Bild: SVA)

Unterstützung durch kompetente Partner

Doch die richtige Strategie in Bezug auf VMware vSphere, vSAN und vCenter zu erarbeiten, stellt für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen oft eine Herausforderung dar. Daher ist es eine Überlegung wert, bereits bei der Planung einer neuen VMware-Umgebung oder vor einem Upgrade auf die Expertise von VMware-Spezialisten wie SVA zurückzugreifen. SVA ist der größte Reseller von VMware-Lösungen in Deutschland und kann somit auf die Erfahrung aus einer Vielzahl von entsprechenden Projekten zurückgreifen. Das gilt nicht nur für die Beratung von Anwendern, sondern auch die technische Umsetzung.

Ein solches Know-how ist beispielsweise hilfreich, wenn ein Upgrade von vSphere 7 auf die aktuelle Version 8 beziehungsweise vSphere+ ansteht. In einem solchen Fall ist gilt es zu klären, ob das Subskriptionsmodell oder eine Kauflizenz der vorteilhaftere Ansatz sind. Fachleute von SVA berücksichtigen dabei die physische IT-Infrastruktur des Nutzers, aber auch dessen Geschäftsstrategie und die Anforderungen der Fachbereiche.

Kürzere Reaktionszeiten und höhere Flexibilität

Für Unternehmen, die ihre Flexibilität und Agilität erhöhen möchten, ist beispielsweise VMware vSphere+ möglicherweise die bessere Wahl. Denn mithilfe dieses Ansatzes können sie ihre IT-Umgebung auf einfache Weise an geänderte Anforderungen und Markttrends anpassen. Für solche Anwender bringt beispielsweise auch eine Lösung wie VMware Tanzu Vorteile. Denn damit haben Nutzer die Option, mithilfe von Container-Technologien Software-Entwicklungszyklen zu verkürzen und ihre Anwendungslandschaft zu modernisieren.

Auch auf die Frage, wie sich Lastspitzen abfangen lassen, haben die VMware-Experten von SVA eine Antwort. So bietet VMware bei vSphere+ ein „Overage“ an, also eine Nutzung von vSphere über den vereinbarten Rahmen hinaus. Allerdings sollten Anwender prüfen lassen, ob sich mittel- und langfristige der Aufpreis für Overage lohnt oder besser die Lizenzierung angepasst werden sollte. Auch solche Aufgaben sind bei VMware-Spezialisten wie SVA bestens aufgehoben.

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