Tool-Test – Matrix42 Empirum v14, Teil 1: Vorstellung und Einordnung

Nahtloses Management von physischen und virtuellen Desktops

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Die maßgeblichen Protokoelle

Zu den wichtigsten Remote Display Protokollen zählen dabei Microsofts RDP (Remote Desktop Protocol), Citrix ICA (Independent Computing Architecture) oder Sun ALP (Appliance Link Protocol). Die grundlegende Arbeitsweise ähnelt dem aus dem Server Based Computing (SBC) bekannten Terminal-Server-Modell, wie es beim „Windows Terminal-Server“ oder dem „Citrix Presentation Server“ zum Einsatz kommt.

Im Vergleich zum traditionellen Terminal-Server „teilen“ sich jedoch nicht verschiedene Benutzer einen Server mit identischer Software-Ausstattung. Stattdessen wird der individuelle Desktop mit den persönlich zugewiesenen Programmen explizit als virtuelle Maschine für den jeweiligen Benutzer separat aktiviert. Eine spezielle Softwarekomponente, der so genannte „Session-Broker“, weist dem sich anmeldenden Benutzer die entsprechende virtuelle Maschine zu.

VDI ist eine äußerst interessante Alternative zum physischen Desktop. Verständlicherweise läuten die Hersteller von VDI-Lösungen wie VMware, Kaviza und Citrix gern die Totenglocken für den physisch betriebenen Desktop-PC.

VDI gewinnt an Bedeutung

Dass die individuell aktivierte VM viele Vorzüge bietet, beispielsweise das zentrale Backup oder die von der Hardware losgelöste Verfügbarkeit, steht außer Frage – doch gibt es nachwievor sehr viele Anwendungsgebiete in denen der traditionelle PC die einfachere und gleichzeitig bessere Wahl ist.

Allerdings wird – mit Blick auf das „Cloud Computing“, der Bereitstellung von Ressourcen direkt über das Internet und der Vision die „Desktop-Pools“ eben über diese Internet-Cloud anzubieten – VDI in den kommenden Jahren sicher noch an Bedeutung hinzugewinnen.

weiter mit: Was ist Matrix42 Empirum?

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