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Die Suche nach dem perfekten Kühlsystem
„Zunächst hatten wir aus Brand-, Wasser- und Einbruchschutzgründen neue, hermetisch abgeschlossene Server-Schränke der Firma Rittal angeschafft (siehe: Abbildung 3) da die zuvor aufgestellten Server-Schränke den Anforderungen nicht mehr genügten“, erläutert Peter Wagner, Energiebeauftragter für städtische Liegenschaften der Universitätsstadt Marburg. „Die Herausforderung bestand nun darin, ein entsprechendes Kühlsystem zu wählen, das sowohl ökologisch, als auch wirtschaftlich ein Optimum darstellt“, so Wagner.
Der Hintergrund: Gerade im Rechenzentrum ist der Energie-Einsatz besonders hoch. Neben den Kosten für den Betrieb der IT-Technik entfallen bis zu 50 Prozent der gesamten Energiekosten auf die Kühlung (Quelle: Bitcom; Fraunhofer IZM).
Kühlung und Energieblock sind aufeinander angestimmt
Der Magistrat der Universitätsstadt Marburg folgte schließlich einer Empfehlung der Energie-Beratungsfirma Freischlad. Installiert wurde eine Invensor-Kältemaschine mit 9 Kilowatt Nennleistung in Verbindung mit einem Senertec BHKW mit 5,5 elektrischer und 12,5 Kilowatt thermischer Leistung.
Wagner, der seinerseits dem Marburger Magistrat eine Empfehlung für die Invensor Adsorptionstechnologie ausgesprochen hatte, war vor allem von der auf einander abgestimmten Technik der Kältemaschine und des BHKWs begeistert. „Die KWKK-Anlage erfüllte die besonderen Anforderungen vor Ort am besten“, äußert sich Wagner überzeugt.
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