Rack- und Tower-Systeme für Datacenter-Umgebungen

Lenovo präsentiert eine neue Think-Server-Generation

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Lenovo hat zwei neue Rack- und einen neuen Tower-ThinkServer vorgestellt.
Lenovo hat zwei neue Rack- und einen neuen Tower-ThinkServer vorgestellt. (Lenovo)

Mit den Rack-Systemen „Think-Server RD550“ und „RD650“ sowie dem Tower-System „TD350“ hat Lenovo drei neue Server der Enterprise-Klasse vorgestellt, die für den Einsatz in Datacenter-Umgebungen konzipiert sind.

Die beiden neuen Think-Server aus der RD-Reihe verfügen über platzoptimierte Festplatteneinschübe, Gehäuse und Systemplatten in 1U- und 2U-Formfaktoren. Im RD550 finden bis zu zwölf Festplatten und maximal 26,4 Terabyte interner Speicher auf einer Höheneinheit Platz.

Das größere Schwestermodell RD650 fasst bis zu 26 Laufwerke auf zwei Höheneinheiten und kann maximal 74,4 Terabyte Speicher bereitstellen. Beide Rack-Server können sowohl 2,5- als auch 3,5-Zoll-Festplatten unterbringen und lassen sich optional mit M.2-SSDs für sicheres Booten und SD-Karten für Hypervisor-Booting ergänzen.

Anybay-Technik integriert

Der RD550 unterstützt neben dem „Any-Fabric“-Design von Lenovo, das eine Vielzahl an I/O-Kombinationen ermöglicht, auch das neue „Anybay“-System. Es erlaubt die Anordnung mehrerer unterschiedlicher Storage-Typen im gleichen Laufwerk, von SAS- und SATA-HDDs bis zu PCIe-SSDs, die jeweils von der Frontseite zugänglich sind. Zudem sind „Any-RAID“-Adapter für erweiterten Datenschutz und höhere Leistung erhältlich.

Sowohl der RD550 als auch der RD650 sind mit der aktuellen Generation der Intel-Xeon-E5-2600-v3-Prozessoren ausgestattet. Beide Server können bis zu 768 Gigabyte DDR4-RAM abbilden. Sie verfügen außerdem über ECC-Memory, Hot-Swap-fähige Laufwerke sowie redundante Stromversorgung und Kühlung.

Leistungsfähiger 4U-Tower

Auf vier Höheneinheiten bringt der Tower-Server TD350 bis zu 512 Gigabyte DDR4-Speicher und 90 Terabyte interne Kapazität unter. Er ist mit bis zu zwei „Intel-Xeon-E4-2600-v3“-CPUs ausgestattet und lässt sich entweder mit 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerken ausstatten.

Durch den gegenüber Rack-Infrastruktur günstigeren Anschaffungspreis und das leise Betriebsgeräusch soll der TD350 vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen. „Any-RAID“-Adapter und „M.2“-SSDs sind ebenfalls optional verfügbar. 95 Prozent aller Teile lassen sich ohne Werkzeugeinsatz erweitern.

Dynamisches Thermaldesign

Alle drei Server verfügen über ein dynamisches „Therml“-Design und arbeiten bei Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius ohne Zuverlässigkeitsverlust. Sie sind damit auch in wärmeren Umgebungen einsetzbar, was Kosten für aufwändige Server-Kühlungen spart.

Zudem verfügen die Server über eingebettete Tools für Konfiguration, Energie- und Leistungsmanagement. Partner-Packs ermöglichen die Überwachung über „VMware vCenter“ oder „Microsoft System Center Operations Manager“. Die Server sind ab sofort für 1.365 Euro (TD350), 1.671 Euro (RD550) und 1.741 Euro (RD650) zuzüglich Mehrwertsteuer in Deutschland und Österreich erhältlich.

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