92 Millionen Euro für europaweites Cloud-Zentrum

Interxion eröffnet zehntes Rechenzentrum in Frankfurt

| Redakteur: Ulrike Ostler

Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, eröffnet das zehnte und bislang größte Rechenzentrum von Interxion in Deutschland.
Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, eröffnet das zehnte und bislang größte Rechenzentrum von Interxion in Deutschland. (Bild: Interxion)

Na, das ist schon einmal eine Hausnummer: Die Interxion Holding NV, Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Co-Location, nimmt sein inzwischen zehntes Rechenzentrum „FRA10“ auf dem Frankfurter Campus in Betrieb. Das sei die „erste Phase von einer insgesamt 92 Millionen-Euro-Investition in den Ausbau des europaweiten Cloud-Zentrums“, so Interxion.

Mit dem Bau bediene Interxion die stark wachsende Nachfrage nach hochverfügbaren und sicheren Rechenzentrumskapazitäten für das digitale Wachstum. Peter Knapp, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, berichtet: „Zum Eröffnungstermin sind schon erhebliche Anteile der Rechenzentrumskapazität vermietet und die ersten Kunden ziehen bereits in die soeben fertiggestellte Phase eins ein.

Er identifiziert auch den Grund für die Nachfrage: „Dabei ist Cloud Computing einer der stärksten Wachstumstreiber für die Nachfrage von Industrie- und Technologieunternehmen nach unseren Colocation-Dienstleistungen.“ Immer mehr Firmen nutzen hybride Cloud-Konzepte – für 2016 schätzen 98 Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie hybride IT-Lösungen einsetzen werden, so das Ergebnis einer Studie von IDG Connect im Auftrag von Interxion.

Das Cloud-Zentrum von Interxion biete mit den neuen Kapazitäten von FRA10, der direkten Anbindung an die Zugangspunkte führender Cloud Provider wie „AWS Direct Connect“ und „Softlayer Direct Link“ sowie den weltweit größten Internet-Austauschknoten DE-CIX, beste Voraussetzungen für den Aufbau hybrider Cloud-Strukturen.

FRA10 wird nach Fertigstellung der vierten und letzten Bauphase insgesamt über eine Netto-Rechenzentrumsfläche von rund 4.800 Quadratmetern verfügen. Der erste Bauabschnitt mit zirka 1.200 Quadratmeter Netto-Rechenzentrumsfläche des bislang größten Rechenzentrums von Interxion auf deutschem Boden arbeitet nun. Bis zum vierten Quartal 2016 sollen auch die noch verbleibenden Bauphasen zwei, drei und vier abgeschlossen sein.

Geplant für 10 Megawatt

Die Kunden von Interxion werden nach Fertigstellung über rund zehn Megawatt Stromkapazität verfügen können. Die Investitionen für den kompletten Bau von FRA10 belaufen sich auf rund 92 Millionen Euro.

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Das Grundstück, auf dem das neue Rechenzentrum steht, gehört Interxion und befindet sich auf dem Campus des Unternehmens im Osten von Frankfurt. Von dort aus haben Kunden Zugang zu den bestehenden Branchen-Communities Cloud, Digital Retail, Digital Media und Financial Services. Sie können dort wertvolle Geschäftsbeziehungen mit potenziellen Zulieferern, Partnern und Kunden direkt auf dem Interxion-Campus knüpfen und haben Anschluss an mehr als 600 Carrier und Internet Service Provider.

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„Unser Frankfurter Standort entwickelt sich äußerst dynamisch zum Zentrum europaweiter Cloud-Aktivitäten. Die Investitionen in das neue Rechenzentrum spiegeln unsere kontinuierliche Wachstumsstrategie und die steigende Nachfrage unserer Kunden wider – ein Ergebnis des Digitalisierungstrends sowie der erfolgreichen Entwicklung von Branchen-Communities innerhalb unserer Rechenzentren“, sagt Peter Knapp.

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