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The Green Grid weist den Weg zum umweltfreundlichen Rechenzentrum In 8 Schritten zu grüner IT

| Redakteur: Ulrike Ostler

Neue, grüne IT-Ausstattung reicht nicht. Die Experten von The Green Grid empfehlen, zudem bestehende Anlagen und Ressourcen zu optimieren und ein Szenario zu entwerfen, das besagt, wie grün die Organisation sowohl kurz- als auch langfristig sein soll. Sie haben acht Schritten zusammengestellt, die Organisationen in eine umweltfreundliche Zukunft führen können.

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The Green Grid unterstützt keine herstellerspezifischen Produkte oder Lösungen, und spricht stattdessen branchenweite Empfehlungen zu Best Practices, Metriken und Technologien aus, die die gesamte Ressourceneffizienz verbessern können. Die Mitgliedschaft ist offen für Organisationen auf Contributor-, General- oder Associate-Level sowie für Einzelne auf Individual- oder Supporter-Level.
The Green Grid unterstützt keine herstellerspezifischen Produkte oder Lösungen, und spricht stattdessen branchenweite Empfehlungen zu Best Practices, Metriken und Technologien aus, die die gesamte Ressourceneffizienz verbessern können. Die Mitgliedschaft ist offen für Organisationen auf Contributor-, General- oder Associate-Level sowie für Einzelne auf Individual- oder Supporter-Level.
(Bild: Fernando Madeira/Fotolia.com)

Rechenzentrums-Manager und CIOs stehen vor einem überwältigenden Angebot von Strategien und Produktangeboten für grüne Informationstechnologien. Doch der Kauf neuer, grüner IT-Ausstattung muss durch vernünftige Perspektiven und Modernisierung des Bestehenden ergänzt werden:

Schritt 1 - Schaffen Sie Bewusstsein für Green IT und sammeln Sie grünes Know-how!

  • Finden Sie die „grünen Krieger“ im IT-Team, die eine Leidenschaft für das Thema entwickelt haben.
  • Schaffen Sie Anreize dafür, laufend grüne Innovationen zu identifizieren und umzusetzen. Schulen Sie Mitarbeiter, um Energie zu sparen und grünen Routinen zu etablieren.
  • Planen Sie mit Ihrem Personalverantwortlichen eine unternehmensweite IT-Kampagne, die grüne IT-Ziele bekanntmacht und den Anwendern Tipps für den Alltag gibt , wie der Einsatz des Eco-Modus in den Geräten, die Reduzierung des Papierverbrauchs, das Ausschalten von Geräten, wenn sie nicht benutzt werden.
  • Schließen Sie sich einer grünen IT-Organisation an, um von aktuellem Know-how über Strategien, Technologien und Initiativen zu profitieren. The Green Grid, zum Beispiel, bietet die Vernetzung mit führenden Experten, Schulungen, eine jährliche Konferenz, sowie eine breite Palette von Whitepapers über aktuelle Erkenntnisse und Trends für seine Mitglieder.

Schritt 2 - Etablieren Sie Metriken, um die Effizienz des Rechenzentrums zu messen!

Wie gut steht das Rechenzentrum in Bezug auf Green IT im Vergleich zu anderen da? PUE hat sich zur weltweit akzeptierten Methode entwickelt, mit der Betreiber von Rechenzentren die Energie-Effizienz ihrer Infrastruktur messen und verbessern können. Die PUE Metrik bestimmt die Energiemenge, die von einem Rechenzentrum und der IT darin verbraucht wird.

The Green Grid bietet auch Metriken für Carbon Usage Effectiveness (CUE) und Water Usage Effectiveness (WUE), mit deren Hilfe die Betreiber von Rechenzentren die Nachhaltigkeit ihrer Einrichtungen beurteilen können.

Wer es ausprobieren möchte: Mit Hilfe des „Power Usage Effectiveness Estimator“ können Daten über den geschätzten Stromverbrauch der Komponenten in einem Rechenzentrum eingegeben werden, um den PUE der Anlage zu ermitteln. Die Ergebnisse der PUE-Schätzung können als PDF- oder CSV-Dateien gespeichert werden. Dazu kommt eine URL für die spätere Referenz.

Schritt 3 - Denken Sie in die Zukunft!

Ohne klar definierte, konsistente und allgemein akzeptierte Ziele und Vorgaben wird es für jede Organisation schwierig sein, IT- Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit effektiv zu verbessern. Die Experten von The Green Grid empfehlen daher die Analyse von Organisationen nach den Kriterien des Data Center Maturity Models - DCMM.

Es dient als umfassendes Modell und bietet klare Ziele sowie Richtungsvorgaben. Es zeigt auf, was in welchem Zeitrahmen in Bezug auf Stromversorgung, Kühlung, Rechnerumgebung, Speicher und Netzwerk sinnvoll und machbar ist. Das Modell wurde entwickelt, damit Anwender Leistung messen, Reifegrade bestimmen und laufende Schritte sowie notwendige Innovationen für mehr Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit identifizieren können.

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