Einstiegsversionen von PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI[Gesponsert]

Hyper-Converged Infrastructure für kleines Geld

| Autor: Bernd Reder

Die PRIMEGERY RX2540-M5-Serie von Fujitsu setzt auf Dual-Xeon-Prozessoren.
Die PRIMEGERY RX2540-M5-Serie von Fujitsu setzt auf Dual-Xeon-Prozessoren. (Bild: Fujitsu)

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Unternehmen, die eine Hyper-Converged Infrastructure nutzen möchten, müssen dafür nicht das IT-Budget `plündern´. HCI-Lösungen auf Basis von „Microsoft Azure Stack“ HCI stehen auch in Konfigurationen für unter 20.000 Euro zur Verfügung, beispielsweise von Fujitsu. Dadurch kommen auch kleinere Unternehmen in Genuss der Vorteile von HCI-Systemen.

Man nehme x86-Server-Systeme und Storage-Komponenten eines renommierten Anbieters wie Fujitsu, füge ein Server-Betriebssystem wie Windows Server 2019 hinzu und ergänze das Ganze um Virtualisierungssoftware wie „Hyper-V“ und „Microsoft Storage Spaces Direct“ – und fertig ist eine Hyper-Converged Infrastructure. Doch keine Sorge, Unternehmen müssen eine solche HCI nicht ´im Handbetrieb` zusammenstellen und konfigurieren. Mit „PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI“ erhalten Nutzer eine getestete, zertifizierte und vorkonfigurierte Lösung, mit der sie sofort loslegen können.

Ein solcher Ansatz ist beispielsweise für Großunternehmen und Service-Provider interessant, die ohne hohen Aufwand die IT-Infrastruktur in ihren Rechenzentren erweitern oder modernisieren wollen. Doch nicht nur die Großen profitieren von einer HCI. Auch auf für kleinere und mittelständische Firmen ist ein solches leistungsstarkes und skalierbares Datacenter im Kompaktformat eine interessante Option.

Denn sie verfügen oft nicht über die Expertise und die IT-Fachleute, um mit einem akzeptablen Aufwand das vorhandene Rechenzentrum und ihre IT-Systeme auf den neuesten Stand zu bringen. Setzen sie eine hyperkonvergente Infrastruktur ein, sparen sich solche Firmen aufwendige Arbeiten - von der Auswahl und Beschaffung von Servern und Netzwerksystemen bis hin zu deren Implementierung.

Auch komplexe Arbeiten entfallen, wenn eine Lösung wie PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI zum Zuge kommt. Dazu zählt das Einrichten eines Storage Area Network (SAN) und von separaten Storage-Servern, inklusive der entsprechenden Management-Software und kostspieliger Netzwerk-Switches. Die Kosten einer solchen Infrastruktur erreichen leicht Werte von 50.000 Euro.

Basiskonfigurationen oft überdimensioniert

Doch speziell für kleinere Unternehmen, die häufig weniger als 30 Anwendungen einsetzen, sind die meisten HCI-Angebote nicht sonderlich attraktiv. Der Grund ist, dass die Basiskonfigurationen solcher hyperkonvergenten Systeme oft mindestens drei oder vier Server-Knoten (englisch: Nodes) umfassen. Mit der Aufgabe, ´nur` 30 oder noch weniger Applikationen bereitzustellen, ist ein solches System schlichtweg unterfordert. Das heißt, der Nutzer gibt Geld für Rechenleistung und Storage-Kapazitäten aus, die er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benötigt.

Das ist auch dann der Fall, wenn ein Unternehmen Edge-Datacenter einrichten möchte. Solche Rechenzentren im Miniaturformat werden beispielsweise am Rand von vernetzten Produktionsanlagen installiert. Dort erfassen und bearbeiten sie die Daten von IoT-Komponenten (Internet of Things) wie Sensoren und Aktoren, mit denen Maschinen oder automatische Transportsysteme ausgerüstet sind.

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Ein Teil dieser Informationen muss in Echtzeit analysiert werden, also innerhalb von wenigen Millisekunden. Hyperkonvergente Systeme in einem Edge-Rechenzentrum können diese Aufgabe vor Ort übernehmen.

Der Vorteil ist, dass durch ein Edge-Datacenter die Übermittlung der Sensor-Daten in ein zentrales Unternehmens- oder Cloud-Rechenzentrum entfällt. Denn die Latenzzeiten, die durch den Datentransport zu einem solchen Datacenter und die Analyse der Daten entstehen, sind zu hoch. Solche zentralen Rechenzentren eignen sich besser für die detaillierte Auswertungen von Daten, wenn keine Reaktionszeiten im Millisekunden-Bereich gefordert sind.

Alternative: Einstieg in HCI mit zwei Server-Knoten

Eine Alternative zu einem HCI-System mit drei oder vier Nodes sind Lösungen mit zwei Server-Knoten. Fujitsu hat beispielsweise Varianten von PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI mit zwei Servern zusammengestellt. Die preisgünstigste Version besteht aus einem Cluster mit zwei Server-Systemen der Reihe PRIMERGY TX1330 M4 und kostet rund 18.000 Euro.

Diese Server haben einen Sockel für Prozessoren der Reihe Intel XEON E-2100 und lassen sich mit bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher bestücken. Für Daten und Anwendungen und die Systemsoftware stehen bis zu zehn Slots für Festplatten oder SSDs im Format 2,5 Zoll zur Verfügung.

Außerdem ist der TX1330 M4 mit Schnittstellen für schnelle NVMe-SSDs und M2-Modulen ausgestattet. Insgesamt stehen 16 TByte Speicherplatz auf SATA-Festplatten zur Verfügung, zudem 1,92 TByte Cache-Speicher auf SSDs. Für die Anbindung an das Netzwerk sind Interfaces mit 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) und 25 GBit/s vorhanden.

Für Unternehmen mit höheren Anforderungen an eine Einstiegs-HCI steht ein Bundle mit zwei Servern der Reihe PRIMERGY RX2540 M5 zur Wahl. Diese Dual-Socket-Systeme sind mit Intel XEON-Prozessoren der Reihe Silver 4208 8C ausgestattet. Sie verfügen über jeweils acht Rechenkerne und sind mit 2,10 Gigahertz (GHz) getaktet.

Hinzu kommt ein Arbeitsspeicher von bis zu 64 GByte. Dadurch ist dieses System auch für anspruchsvolle und rechenintensive Anwendungen ausgelegt. Nutzer können jeden Server zudem mit bis zu 24 Harddisks oder SSDs (2,5 Zoll) sowie acht PCIe-SSDs bestücken. Für die Installation von Microsofts Hypervisor Hyper-V stehen M2.-Steckplätze zur Verfügung. Der Anschluss an das Netzwerk erfolgt über vier 10-GBit/s-Interfaces beziehungsweise zwei 1-Gigabit-Schnittstellen. Der Kostenpunkt dieses HCI-Clusters: unter 20.000 Euro.

Azure Stack HCI von Microsoft basiert auf Windows Server 2019 und Server-Systemen, die von Microsoft zertifiziert wurden. Fujitsu stellt mit der PRIMERGY-Linie leistungsfähige, zuverlässige und skalierbare Server für die Hyper-Converged-Lösung zur Verfügung.
Azure Stack HCI von Microsoft basiert auf Windows Server 2019 und Server-Systemen, die von Microsoft zertifiziert wurden. Fujitsu stellt mit der PRIMERGY-Linie leistungsfähige, zuverlässige und skalierbare Server für die Hyper-Converged-Lösung zur Verfügung. (Bild: Microsoft)

Lizenzen inklusive

Mit einem Preis von weniger als 20.000 Euro ist ein solches HCI-Paket auch Unternehmen mit kleinen IT-Budgets erschwinglich. Im Vergleich zu konventionellen IT-Infrastrukturen fallen allein die Hardware-Kosten einer Hyper-Converged Infrastructure von Fujitsu um etwa 50 Prozent niedriger aus. Ebenfalls positiv auf die Kosten wirken sich weitere Faktoren aus. So benötigt ein HCI-System im Rechenzentrum um bis zu 43 Prozent weniger Platz und erfordert einen geringeren Aufwand bei der Kühlung.

Ein weiterer Pluspunkt der PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI sind die Software-Lizenzkosten. Im Preis des Hyper-Converged-Systems sind alle Lizenzen enthalten, etwa für „Windows Server 2019“, die Virtualisierungssoftware und die Managementwerkzeuge von Fujitsu. Stellt ein Unternehmen eine HCI dagegen aus Komponenten diverser Hersteller selbst zusammen, kann es in diesem Punkt zu unliebsamen Überraschungen kommen.

Tools für die Systemverwaltung

Apropos Kosten, oder besser gesagt: Preis-Leistungsverhältnis: Bei Hyper-Converged-Infrastructure-Systemen lohnt sich außerdem ein Blick auf die enthaltenen Management-Tools und ergänzenden Angebote des Herstellers und seiner Partner. Fujitsu bietet beispielsweise für die beiden Einstiegs-HCIs mit der „ServerView Suite“ ein kostenloses Softwarepaket für das Lifecycle-Management der Systeme an.

Es enthält Tools für die Installation und das Deployment, die Statusüberwachung und Steuerung sowie für das Einspielen von Updates. Solche Arbeiten kann die IT-Abteilung remote durchführen, etwa bei HCI-Systemen in Niederlassungen. Ein IT-Fachmann muss somit nicht vor Ort sein.

Zudem können Nutzer auf die gewohnten Administrationswerkzeuge von Microsoft zurückgreifen, etwa Windows Admin Center, Systems Center und die Powershell. Das heißt, Systemverwalter müssen sich nicht umgewöhnen oder in die Management-Tools anderer Anbieter einarbeiten. Auch dies ist ein Faktor, der (Einarbeits-)Zeit und damit Kosten spart.

Hilfe beim Einstieg: Lösungspakete und Partner

Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen sind weitere Punkte wichtig: Hilfe bei der Auswahl und Implementierung einer HCI sowie ein kompetenter Support. Das gilt auch für Lösungen wie Microsoft Azure Stack HCI, die aus zertifizierten, aufeinander abgestimmten und vorkonfigurierten Komponenten bestehen. Wichtig ist beispielsweise Unterstützung vor Ort, von der Beratung, welche HCI-Lösung die passende ist bis zum Betrieb eines solchen Systems. Daher sollten Unternehmen prüfen, ob Partner eines Herstellers ihnen diese Hilfe leisten können, ob diese vor Ort verfügbar sind und über welche Qualifikation sie verfügen.

Renommierte Anbieter wie Fujitsu legen beispielsweise Wert darauf, dass Reseller und Partner über das notwendige Know-how verfügen, um Nutzer adäquat zu beraten und zu unterstützen, die eine HCI implementieren wollen. Ein weiteres Auswahlkriterium sind die Supportleistungen, die zur Verfügung stehen.

Unternehmen, sollten die Option haben, beim Anbieter der HCI technische Unterstützung für den gesamten Hardware- und Software-Stack des Systems zu buchen, etwa ein SolutionPack von Fujitsu. Das entlastet die eigenen IT-Fachleute und stellt sicher, dass eine Lösung wie PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI problemlos ´durchläuft`.

Fazit

Kleinere und mittelständische Unternehmen, die eine praktikable Möglichkeit suchen, um ihre IT-Infrastruktur für künftige Anforderungen "fit zu machen", sollten sich Lösungen wie PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI genauer ansehen. Speziell die Einstiegslösungen für unter 20.000 Euro sind eine gute Wahl, um sich mit Hyper-Convergence vertraut zu machen, und dies bei überschaubaren Kosten.

Auch geschäftskritische Anwendungen lassen sich auf diesen Systemen implementieren. Denn dank der zwei Server-Knoten ist ein hohes Maß an Ausfallsicherheit gegeben. Und sollte ein Nutzer mehr Rechen-Power und Storage-Kapazitäten benötigen, hat er bei PRIMEFLEX for Microsoft Azure Stack HCI mehrere Optionen: Entweder erweitert der die HCI um weitere Nodes oder er kombiniert die Hyper-Converged-Appliances mit Ressourcen aus der Azure-Cloud von Microsoft. Einfacher und variabler geht es kaum.

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