In-Memory-Technik wird Gemeingut

High-Performance Data Grid von Gigaspaces wird offen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die In-Memory-Computing-Plattform "XAP" von Gigasoaces gibt es jetzt auch als Open-Source-Plattform.
Die In-Memory-Computing-Plattform "XAP" von Gigasoaces gibt es jetzt auch als Open-Source-Plattform. (Bild: Gigaspaces)

Gigaspaces bietet Software für die Orchestrierung von Cloud-Application und In-Memory-Computing (IMC). Gestern hat das Unternehmen mit „XAP 12“ sein erstes Open-Source-Projekt ins Leben gerufen. Es dreht sich um ein High-Performance Data Grid.

Die quelloffene Variante des „XAP“-Produkts soll es ermöglichen, die IMC-Plattform für die Entwicklung zu nutzen, die bereits bei Hunderten der Top-Fortune-Unternehmen weltweit zum Einsatz kommt. So ließen sich auf einer einheitlichen Plattform neue Produkte und Anwendungsszenarien entwickeln. Außerdem erlaube das Open-Source-Modell, XAP in Unternehmen einzuführen und auszurollen, um von I-Memory-Computing zu profitieren, ohne dass Lizenzkosten entstünden

Ali Hodroj, VP of Products und Strategy for Gigaspaces, erläutert den Schritt: „Nach 16 Jahren der Entwicklung für geschäftskritische Umgebungen in äußerst komplexen Industrien, wollen wir unsere Produktinnovationen gleichermaßen demokratisieren; sie und die Beiträge von Kunden und Community sollen für diese sichtbar werden. Durch die Trennung des XAP-Kern vom Open-Source-Modells können wir dieses Ziel erreichen und zugleich die Zeit für die Markterreichung neuer Features und Funktionen verkürzen.“ Zugleich biete Gigaspaces den Kunden dadurch eine risikofreie Umgebung.

Gigaspaces verspricht lineare Skalierbarkeit von XAP über verschiedene Rechenzentren hinweg.
Gigaspaces verspricht lineare Skalierbarkeit von XAP über verschiedene Rechenzentren hinweg. (Bild: Gigaspaces)

Gigaspaces war das erste Unternehmen, das eine so genannte Space-Based Architecture (SBA) nutzt. Dieser erlaubt eine lineare Skalierbarkeit und zwar durch Co-Location von Geschäftslogik und In-Memory-Daten. XAP ist das Flaggschiff des Herstellers. Die Plattform erlaubt Daten und Anwendunen in Echtzeit zu verarbeiten und zwar mit Unterstützung für die Transaktionsverarbeitung, Abfrage-intensive Semantiken und Datenindexierungen.

Mehr Möglichkeiten

XAP 12 hauche der Produktlinie neues Leben ein und binde sie Umgebung stärker an die die Art und Weise, wie Unternehmen heutzutage technische Entscheidungen träfen, so der Hersteller. Diese Form der Modernisierung hat Gigaspace zudem mit neuen XAP-Features und Editionen verknüpft.

Die Grafik zeigt unter anderem in welchem Kontext XAP von Gigaspaces angesiedelt ist.
Die Grafik zeigt unter anderem in welchem Kontext XAP von Gigaspaces angesiedelt ist. (Bild: Gigaspaces)

So unterstütze die „Premium Edition“ extrem hohe Anforderungen an Datentransaktionen ind Anwendungen, die Performance im Millisekundenbereich benötigten. Die Anwender haben Zugang zum Monitoring und Support, erhalten Cross-Plattform-Interoperabilität, Sicherheits- und Verfügbarkeits-Funktionen sowie SLAs.

Die „Enterprise Edition” baut darauf auf. Die Anwender erhalten jedoch zusätzlich Möglichkeiten zum Einrichten und Nutzen eines hybriden Storage: RAM und SSD, Replikation über verschiedene Rechenzentren hinweg für ein Disaster Recovery unter Wahrung der Datenintegrität und Nutzung von Session-Replikations- und Clustering-Features um Latenzen zu vermeiden.

Jason Stamper, Analyst für Data Platforms und Analytics bei 451 Research, zeigt sich angetan: „Gigaspaces ist bekannt für sein High-Performance Data Grid. […] Der Launch einer Open-Source-Variante von XAP ist das Signal, dass nun ein neues Kapitel aufgeschlagen wird, was die Weiterentwicklung durch die Community angeht aber auch in Bezug auf die Adaption in den Anwenderunternehmen.“

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