Know-how-Anforderungen im Business Service Management

Heterogene Systemlandschaften optimal überwachen

| Autor / Redakteur: Holger Hügel * / Florian Karlstetter

Eine moderne BSM-Lösung gibt Einblick in die Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse von der IT-Infrastruktur (im Bild: REALTECH theGuard! Business Service Manager).
Eine moderne BSM-Lösung gibt Einblick in die Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse von der IT-Infrastruktur (im Bild: REALTECH theGuard! Business Service Manager).

Das IT-Management steht vor einer Herausforderung: Angesichts der in größeren Unternehmen üblichen heterogenen IT-Landschaften wird es immer schwieriger, die kritischen IT-Services effizient zu überwachen.

Zwar bietet der Markt zahlreiche Business Service Management-Lösungen, doch sind diese häufig aufwändig in puncto Integration, Anpassung und Betrieb. Abhilfe schaffen zwei wichtige Mechanismen: einerseits eine automatisierte Normalisierung der zu verwaltenden Datenbestände, andererseits intelligent gestaltete Templates, die das Service Management erleichtern.

Die rasante Entwicklung auf dem IT-Markt sorgt ständig für neue Technologien und Geräte, die eine IT-Organisation zu verwalten und zu betreuen hat. Private und Public Clouds, mobile Endgeräte und die Konsumerisierung der IT sind nur einige der Aspekte, die ein IT-Manager heute berücksichtigen muss - und zwar zusätzlich, denn kaum eine der neuen Technologien verdrängt auf absehbare Zeit bestehende Technik komplett. Deshalb haben viele Unternehmen heute mehr denn je akuten Bedarf an einer übergreifenden Sichtweise auf ihre IT: Gefragt sind einerseits aussagekräftige Informationen für das Business, vorrangig zur Kontrolle des Status der Geschäftsprozesse; andererseits benötigt auch die IT stets aktuelle Systemdaten - für das System-Monitoring, das IT-Service-Management (ITSM) oder auch die Suche nach Fehlerursachen (Root Cause Analysis).

Um beide Anforderungen zu erfüllen, ist ein leistungsfähiges Business Service Management (BSM) gefragt. Auf der Basis einer zentralen Datenhaltung müssen alle Verantwortlichen rollenbasiert Zugriff auf die für sie relevanten Informationen erhalten.

Die Effizienz einer BSM-Lösung hängt stark von drei Faktoren ab: Erstens gilt es, durch eine automatische Vereinheitlichung („Normalisierung“) der unterschiedlichen Datenformate und Bezeichnungen beteiligter IT-Komponenten, -Systeme und -Lösungen vergleichbare, aussagekräftige Informationen zu schaffen; zweitens benötigt ein Unternehmen praxisnahe Auswertungsvorlagen (Templates), um diese Datenbestände im Administratorenalltag schnell nutzbar machen zu können; und drittens ist eine sinnvolle Kombination, hierarchische Gliederung und Verschachtelung dieser Templates erforderlich, um mit möglichst wenig Einrichtungsaufwand eine Vielzahl von Sichten auf die IT-Landschaft zu erlauben. Diese drei Aspekte werden nachfolgend im Detail erläutert.

weiter mit: Datenflut und CI-Geflecht

Ergänzendes zum Thema
 
REALTECH theGuard! Business Service Manager

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