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Automatisierung in Windows-Netzwerken Gruppenrichtlinien in Windows im laufenden Betrieb manuell abrufen

| Autor: Thomas Joos

Standardmäßig werden alle 90 Minuten in Windows Gruppenrichtlinien vom zentralen Speicher der Gruppenrichtlinien übertragen. Auch beim Neustart werden Gruppenrichtlinien erneut angewendet. In der Befehlszeile kann die Aktualisierung auch manuell gestartet werden. Das ist sinnvoll, wenn Änderungen vorgenommen wurden, die auf die PCs übertragen werden sollen.

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Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
(Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay))

Mit "gpupdate" werden in der Befehlszeile Gruppenrichtlinien erneut von den Domänencontrollern heruntergeladen und auf dem Computer angewendet. Der Status der erfolgreichen Anwendung ist im Fenster zu sehen.

Zusätzlich wird mit "gpupdate /force" eine sofortige Aktualisierung erzwungen. Der Befehl startet aber weder den Computer neu, noch meldet Benutzer ab, wenn das notwendig ist. Wenn ein Neustart oder eine Neuanmeldung notwendig ist, zeigt der Befehl das an. Soll ein automatischer Neustart erfolgen, wenn das notwendig ist, dann hilft der Befehl "gpupdate /boot". Sollen Benutzer sich neu anmelden, wenn das notwendig ist, hilft "gpupdate /logoff".

Mit "gpupdate" können auch nur die Richtlinieneinstellungen der "Computerkonfiguration" neu eingelesen werden: "gpupdate /target: COMPUTER". Sollen nur Benutzereinstellungen neu angewendet werden, nutzen Sie "gpupdate /target: USER"

Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist