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Veraltete Server-Infrastruktur in vielen Rechenzentren Fast 60 Prozent aller Windows-Server werden ohne Support betrieben

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Redaktions Team

Laut einer Untersuchung des Unternehmens Rapid7 werden nahezu 60% aller Windows-Server noch mit veralteten Server-Versionen betrieben. Vor allem Windows Server 2003 und Windows Server 2008 sind weiterhin noch im Einsatz. Unternehmen riskieren dadurch Datenverlust und Serverausfällen.

Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
(Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay))

Das Sicherheits-Unternehmen Rapid7 hat in einer Untersuchung festgestellt, dass wohl knapp 60 Prozent aller eingesetzten Windows-Server noch mit Windows Server 2003 und Windows Server 2008 betrieben werden. Diese Serverversionen erhalten keine Sicherheits-Updates und Aktualisierungen mehr.

Sicherheitslücken können von Angreifern ausgenutzt werden.  Wer diese alten Serverversionen im Netzwerk einsetzt, sollte möglichst schnell zu einer unterstützten Server-Version wechseln, oder die Dienste zum Beispiel in die Cloud auslagern. Microsoft unterstützt Unternehmen bei der Verlagerung von Diensten von veralteten Servern zu Microsoft Azure. 

Auf über 50% aller Server wird noch Windows Server 2008 R2 betrieben. Seit 14. Januar 2020 gibt es keine Unterstützung und Aktualisierungen mehr für diese veraltete Version. 

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite "Are You Still Running End-of-Life Windows Servers?". Im Beitrag "Am 14. Januar 2020 endet Support für Windows Server 2008/2008 R2" haben wir uns bei Datacenter-Insider.de ebenfalls mit dem Thema befasst.

 

Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist