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Design und Funktionalität im Einklang Facelifting für den „Igel UD3“

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Laut Aussage des Herstellers bieten die aktualisierten Gehäuse des „Igel UD3“ und des „Zero Client IZ3“ eine verbesserte Konnektivität, eine erleichterte Montage, mehr Nutzungskomfort und sind dazu noch umweltfreundlicher. Zahlreiche Details sowie das Handlung wurden verbessert.

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Sowohl UD3 als auch IZ3 sind mit einem VIA Eden X2 Dual- Core-Prozessor mit einem Gigahertz und bis zu zwei Gigabyte DDR3 RAM-Arbeitsspeicher ausgestattet.
Sowohl UD3 als auch IZ3 sind mit einem VIA Eden X2 Dual- Core-Prozessor mit einem Gigahertz und bis zu zwei Gigabyte DDR3 RAM-Arbeitsspeicher ausgestattet.
(Bild: Igel Technology)

Igel Technology liefert den UD3 ab dem 3. März mit einem neuen Gehäuse aus. Die komplett überarbeitete Außenhülle glänzt dabei nicht nur mit einem neuen Design, sondern verbessert durch zahlreiche Details auch das Handling und die Einsatzmöglichkeiten.

Durch ein modular aufgebautes Gehäusekonzept lässt sich der Thin Client zukünftig in drei möglichen Anwendungsszenarien noch flexibler einsetzen. Unter anderem ist es nun möglich, den UD3/IZ3 inklusive des optional erhältlichen Connectivity-Standfußes platzsparend an der Rückseite eines Monitors zu befestigen. Zu den weiteren Neuerungen gehören die schlanke Bauform, eine noch einfachere VESA-Montage, berührungsempfindliche Schalter und die Verwendung von noch recycle-freundlicherem Kunststoff. Sowohl UD3 als auch IZ3 sind mit einem VIA Eden X2 Dual- Core-Prozessor mit einem Gigahertz und bis zu zwei Gigabyte DDR3 RAM-Arbeitsspeicher ausgestattet.

Flexibel und anpassungsfähig

In der Standardausführung, bei der der Thin Client als Standgerät auf dem Schreibtisch genutzt wird, sind die Abmessungen des neuen Gehäuses nun noch kompakter, so dass sich das schlanke und geräuschlose Gerät perfekt in moderne Arbeitsplatzumgebungen einfügt. Wie gewohnt, kann der Thin Client auch an der Rückseite eines Monitors befestigt werden. Die hierfür benötigte VESA-Aufnahme ist sowohl in der 75 Millimeter- als auch in der 100 Millimeter-Ausführung der Geräte vorhanden.

Sollte ein Anwender Wert auf zusätzliche Anschlussmöglichkeiten legen, bietet Igel den optional verfügbaren Connectivity-Standfuß an, der in seiner neuesten Ausführung zwei serielle Ports und einen Hidden USB-Port oder alternativ zwei serielle Ports und ein integriertes WLan-Modul bereithält. In der aktuellen Version können beide Thin Clients mit montiertem Connecitvity-Standfuß sowohl an der VESA-Halterung als auch am Schreibtisch als Standgerät betrieben werden.

Was die Bedienung betrifft, so wurden Schalter und Anschlüsse an der Frontseite überarbeitet. Um eine potenzielle Verschleiß- oder Fehlerquelle auszuschließen, ist der Einschaltbutton berührungssensitiv, so dass er physisch nicht mehr gedrückt werden muss. Die Sichtblende für die vorderen USB- und Audio-Ports reagiert auf sanften Druck und lässt sich somit kinderleicht öffnen und schließen.

Falls ein Thin Client in Rente geht ...

Da auch der langlebigste Thin Client irgendwann in Rente geschickt werden muss, darf das Thema Recycling nicht vernachlässigt werden und wurde bei beiden Geräten auch berücksichtigt: Die Gehäuse bestehen aus widerstandsfähigem und komplett sortenreinem Kunststoff und können im „Fall X“ optimaler entsorgt werden.

Das neue UD3-Gehäuse wird ab sofort ausgeliefert und kann problemlos in vorhandene UD3-Installationen integriert werden. Die baugleiche Igel Zero Client-Serie IZ3 für den Zugriff auf virtualisierte Desktops via Citrix HDX, Microsoft Remote FX oder VMware Horizon View (PCoIP) wird ebenfalls mit dem neuen Gehäuse ausgestattet.

Ergänzendes zum Thema
VESA

„Die Video Electronics Standards Association“ (VESA) ist ein Zusammenschluss von rund 200 Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einheitliche Spezifikationen von Videostandards speziell für den Bereich der Computergrafik zu erstellen.

Ihren heutigen Bekanntheitsgrad erreichte die VESA überwiegend durch diverse Spezifikationen wie die VESA BIOS Extension oder durch die Definition des VESA Local Bus (VLB) für IBM-PC-kompatible Rechner.

Weitere Betätigungsfelder waren DPMS, Video Input Port (VIP) und DFP-Techniken. Zudem hat die VESA durch die Definition der sogenannten „VESA-Modi“ für die Timings der Bildschirm-Steuersignale und der damit einhergehenden „General Timing Formula“ (GTF) auch heute noch große Bedeutung für die Standardisierung der Computertechnik.

Auch aktuellere Standards wie beispielsweise HDTV werden von der VESA mitbeeinflusst.

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