Überblick über die Systemleistung auf Windows-Rechnern erhalten ExperienceIndexOK - Leistungsindex aus Windows 7 in Windows 10 und Windows 11 nutzen

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

In Windows 7 hat Microsoft den Leistungsindex eingeführt, mit dem in einer einfachen Oberfläche die Leistung eines Computers angezeigt werden kann. Seit Windows 8.1 gibt es diese Funktion nicht mehr. Es ist mit einem kleinen Tool aber möglich die Funktion wieder in Windows 10 und Windows 11 zu integrieren

Linux und Windows im Netzwerk bereinigen (Screenshot: Thomas Joos).
Linux und Windows im Netzwerk bereinigen (Screenshot: Thomas Joos).
(Linux und Windows im Netzwerk bereinigen (Screenshot: Thomas Joos).)

ExperienceIndexOK  ist ein kleines, kostenloses Tool von SoftwareOK. Das Tool misst die Leistung in Windows 10 und Windows 11. Nach der Leistungsmessunh zeigt ExperienceOK die Leistung des Computers mit einer Punktzahl an. Sinnvolles Einsatzgebiet sind Netzwerke, bei denen die Leistung mehrerer Rechner schnell und einfach miteinander verglichen werden soll. 

Das Tool ist von der Oberfläche an den Leistungsindex von Windows 7 angelegt. Zwar berechnet Windows 10 und Windows 11 den Leistungsindex intern, zeigt ihn aber nicht in der grafischen Oberfläche an. Auch eine Neuberechnung des Leistungsindex ist mit dem Tool möglich. 

Wer den Index ohne Tool anzeigen will, öffnet die PowerShell im Administrator-Modus und gibt den folgenden Befehl ein:

winsat formal

Danach zeigen Windows 10 und Windows 11 den Index in der PowerShell an. Die Anzeige ist aber nicht sehr übersichtlich. Hier hilft ExperienceOK nach. Der Vorteil des Tools besteht darin, dass es nicht installiert werden muss.  Das Tool hat eine Größe von etwa 140 Kilobyte. 

Nach dem Download lässt sich ExperienceOK mit einem Doppelklick starten und zeigt den Index an. Dadurch lässt sich auch auf einen Blick erkennen, ob es auf einem Rechner Schwachstellen gibt, die erst beseitigt werden sollten, bevor eine Aktualisierung zu Windows 11 funktioniert. ExperienceOK lässt sich auch in Windows 11 nutzen. 

Nach dem Anzeigen des Indexes kann über den Menüpunkt "ExperienceIndexOK" das Ergebnis auch als Datei gespeichert werden.  Über den Menüpunkt "System" stehen noch verknüpfungen zu verschiedenen Bordmittel in Windows zur Verfügung. So lassen sich zum Beispiel über diesen Menüpunkt die Systemsteuerung und der Taskmanager aufrufen. Auch die Systeminformationen und die Computer- oder Laufwerksverwaltung stehen an dieser Stelle zur Verfügung. 

Über den Menüpunkt "Neuberechnen" unten rechts, erstellt das Tool eine neue Berechnung. Diese könnte zwar auch in der PowerShell/Befehlszeile gestartet werden, macht den Start aber einfacher.  Über den Menüpunkt "LNG" kann die Sprache geändert werden, was beim Einsatz in internationalen Umgebungen  hilfreich ist.

Welche Systemdateien das Tool nutzt, kann über den Menüpunkt "#" und der Auswahl von "Performance-Ordner" angezeigt werden. Mit ExperienceOK können daher durchaus auch Profis arbeiten, um die Leistung von Computern zumindest im Überblick zu messen und Schwachstellen zu erkennen.