Browser in Unternehmen automatisieren

Erweiterungen in Google Chrome mit Gruppenrichtlinien steuern

| Autor: Thomas Joos

Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay)
Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay) (Rechenzentren effektiv betreiben (Bild: Pixabay))

Erweiterungen sind in Google Chrome eine wichtige Funktion. Sie können über Gruppenrichtlinien die Installation von Erweiterungen blockieren und Anpassungen vorgeben. Es besteht auch die Möglichkeit Erweiterungen automatisiert zu installieren.

Dazu benötigen Sie die ID der Erweiterung. Die ID sehen Sie in der Adressleiste von Google Chrome, wenn Sie diese aufrufen. Sie können über Gruppenrichtlinien festlegen, dass Anwender keine Erweiterungen installieren dürfen.

Erweiterungen steuern Sie über „Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Google\Google Chrome\Erweiterungen“ und „Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Google\Google Chrome\Erweiterungen“.

Um alle Erweiterungen zu blockieren, verwenden Sie „Schwarze Liste für Installation von Erweiterungen konfigurieren“. Als Wert für diese Einstellung verwenden Sie „*“. In diesem Fall dürfen keinerlei Erweiterungen mehr durch Anwender installiert werden. Bereits installierte Erweiterungen werden aus Google Chrome entfernt.

Wollen diese eine Erweiterung installieren, erhalten sie eine Fehlermeldung mit der ID der Erweiterung. Sie können solche Erweiterungen dann über „Weiße Liste für die Installation von Erweiterungen konfigurieren“ erlauben lassen. Dazu geben Sie als Wert bei der Richtlinie die ID an, die in der Adressleiste, oder in der Fehlermeldung des Benutzers angezeigt werden.

Für die Installation wird am besten der Offline-Installer verwendet, den Microsoft auf der Chrome Browser for Enterprise-Webseite anbietet (https://enterprise.google.com/chrome/chrome-browser). Bei der Version handelt es sich um die ganz normale Google Chrome-Version, allerdings komplett offline installierbar. Außerdem sind die Gruppenrichtlinienvorlagen enthalten.