Transaction Management inklusive z/OS-Anwendungen

Dynatrace-Zugriff auf den Mainframe spart – Millionen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Bernd Greifeneder (40) leitet als CTO und VP Engineering der APM-Produktlinie Dynatrace. Im "Magic Quadrant" zu Application Performance Monitoring (APM) vom August dieses Jahres ordnet Gartber Compuware als "leader" ein.
Bernd Greifeneder (40) leitet als CTO und VP Engineering der APM-Produktlinie Dynatrace. Im "Magic Quadrant" zu Application Performance Monitoring (APM) vom August dieses Jahres ordnet Gartber Compuware als "leader" ein. (Bild: Compuware und Gartner)

Das Compuware-Tool „Dynatrace“ ermöglicht es Administratoren, den Weg einer Transaktion durch die IT-Welt zur verfolgen. Es eröffnet damit Chancen zur Optimierung. Doch bisher war beim Mainframe Schluss. Aber das Aufschlüsseln dessen, was ein Klick im Großrechner-Backend bewirkt, könnte Millionen sparen. Dynatrace kann das nun.

Die Welt für das Compuware-Tool Dynatrace war bislang die verteilte. Der Mainframe hingegen war und ist eine Welt für sich. Doch spätestens mit der Maßgabe der Service-Orientierung und mit dem Cloud-Computing sollen Mainframes ihr Insel-Dasein aufgeben, vielmehr als Backend dienen, als Heimat der Transaktionsverarbeitung.

Um ein Beispiel zu nennen: Jedes Mal, wenn jemand sein Smartphone nutzt, wird eine Anfrage an den Mainframe gestellt, sei es zur Prüfung des Bankkontos, zur Platzbuchung von Flügen oder dem Online-Einkauf. Gemäß einer aktuellen Studie von Cisco wird die Anzahl der mobilen Geräte bereits in diesem Jahr die Weltbevölkerung zahlenmäßig übertreffen. Dieses steile Wachstum des Mobilgeräte-Markts hat gemeinsam mit dem geradezu explodierenden Anstieg von App-Downloads große Auswirkungen auf Mainframes.

Fest steht aber auch, dass hier längst nicht alles optimal läuft. Wie Bernd Greifeneder, der Kopf hinter der Dynatrace-Entwicklung (siehe: Kasten) ausführt, kann ein Klick in einem Online-Portal bis zu 800 Operationen auf dem Mainframe auslösen. Falls aber die Anwendungen auf dem Mainframe nicht bestens organisiert sind, führt dies zu unnötiger und kostenaufwändiger Prozessor-Belastung.

Ergänzendes zum Thema
 
Der Kopf hinter Dynatrace: Bernd Greifeneder

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