DNS-Anpassungen, Routen und Netzwerkverbindungen in der PowerShell steuern DNS-Einstellungen in Windows mit der PowerShell steuern

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Neben der Verwaltung von IP-Adressen von Servern, können Sie auch die DNS-Einstellungen mit der PowerShell steuern. In diesem Blog finden Sie auch die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen mit PowerShell. In diesem Beitrag schauen wir uns die Konfiguration der DNS-Einstellungen mit der PowerShell an.

Mit kostenlosen Tools lassen sich auch Rechenzentren verwalten und überwachen (Bild von Daniel Dino-Slofer auf Pixabay)
Mit kostenlosen Tools lassen sich auch Rechenzentren verwalten und überwachen (Bild von Daniel Dino-Slofer auf Pixabay)
(Mit kostenlosen Tools lassen sich auch Rechenzentren verwalten (Daniel Dino-Slofer/Pixabay))

Die DNS-Server tragen Sie mit „Set-DNSClientServerAddress -InterfaceIndex 12 -ServerAddresses 192.168.1.4“ in die IP-Konfiguration von Windows ein. Mehrere DNS-Server trennen Sie jeweils mit einem Komma:

Set-DnsClientServerAddress -InterfaceAlias "Ethernet" -ServerAddresses (“192.168.178.220”,”192.168.178.230”)

Das Cmdlet „Set-DnsClientServerAddress -InterfaceIndex 12 -ResetServer“ wechselt zu DHCP. Achten Sie darauf, jeweils die korrekte Indexnummer für den Netzwerkadapter zu verwenden. Diesen erhalten Sie mit „Get-NetIPConfiguration“.

Auch die Routen spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Die Routen können in der PowerShell mit „Get-NetRoute“ angezeigt werden. Die Anzeige können Sie mit „Get-NetRoute

Format-List -Property *“ übersichtlicher gestalten.  Natürlich können Sie Routen auch konfigurieren, zum Beispiel mit „Set-NetRoute“:

$TimeSpan = New-TimeSpan -Days 1

Set-NetRoute -DestinationPrefix "192.168.0.0/24" -PreferredLifetime $TimeSpan

Neue Routen legen Sie wiederum mit „New-NetRoute“ an:

New-NetRoute -DestinationPrefix "10.0.0.0/24" -InterfaceIndex 12 -NextHop 192.168.0.1

Mit der PowerShell können Sie auch Verbindungen zwischen Computern überprüfen. Hier bietet die PowerShell mehr Möglichkeiten, als der häufig verwendete Ping-Befehl. Mit „Test-NetConnection“ können in der PowerShell Netzwerkverbindungen getestet werden. Das Cmdlet hilft auch dabei offene Ports zu überprüfen. Ein Beispiel für den Befehl ist:

Test-NetConnection dc01 -port 135

In diesem Beispiel wird überprüft, ob auf dem Server „dc01“ der Port 135 geöffnet ist. Mit dem Cmdlet „Test-NetConnection -DiagnoseRouting“ kann auf einem Server das Routing getestet werden. Das funktioniert auch in Windows 10/11.

Sie können mit „Test-Connection“ auch mehrere Rechner auf einmal und von den Quell-Rechnern aus mehrere Ziel-Rechner testen. Dadurch können Sie relativ schnell feststellen, wo im Netzwerk Verbindungsprobleme vorhanden sind. Sie können mit „Test-NetConnection“ eine Liste von Computern angeben, die Sie überprüfen wollen und hier auch gleich die Ziele definieren:

„Test-Connection -Source <Quelle1>, <Quelle2> -ComputerName <Ziel1>, Ziel2>“

Mit dem Befehl können Sie also problemlos von mehreren Quell-Computern aus mehrere Ziel-Computer scannen. Sie können aber auch nur einen Rechner lokal testen, indem Sie „Test-Connection <Name oder IP-Adresse>“ eingeben.