Anbieter zum Thema
Colocation mit Serviceorientierung
Generell hat man bei ancotel in Frankfurt anderen Telehäusern und Colocation-Zentren eine größere Serviceorientierung voraus – und eine weit größere Mitarbeiterzahl. Mehr als 90 Angestellte stellen bei ancotel sicher, dass die Kunden individuell beraten und optimal betreut werden. Bei Bedarf geht das von der Planung einer Colocation-Präsenz über Logistik und Transport der Hardware bis zu ihrer Einrichtung und der Verkabelung für die Interconnection.
Neben den Standardleistungen – wie etwa einer sicheren Colocation-Fläche, einer ausfallsicheren Stromversorgung und Klimatisierung – sind auch grundlegende Hand-and-Eye-Services durch den ancotel Support jederzeit selbstverständlich, etwa ein Reset der Hardware oder eine Überprüfung der Verkabelung. „Andere Colocation-Zentren tun sich in Sachen Service, auch wegen ihrer dünneren Personaldecke, in der Regel schwerer“, sagt Klaus-Jürgen Orth, ancotel Mitgründer und Geschäftsführer. „Bei ancotel steht der Servicegedanke dagegen im Mittelpunkt. Wir stellen eben nicht nur die Schränke unserer Kunden auf, wir interessieren uns auch für ihre Prozesse, für die operative Sicht. Und so unterstützen wir unsere Kunden bei Bedarf von der Planung der Interconnection-Lösung bis hin zum Support für den operativen Betrieb.“ Diese Philosophie hat sich als sehr erfolgreich erwiesen: ancotel zählt heute mehr als 300 nationale und internationale Telekommunikations- und Datennetzbetreiber zu seinen Kunden.
Im Colocation-Zentrum von ancotel erfolgt die Übergabe der Multiplex-Signale der ARD an die Kabelnetzbetreiber mittels IP-Multicast. Unity Media, Kabel BW und NetCologne werden bereits ausschließlich auf diesem Weg mit den ARD-Programmen versorgt. Kabel Deutschland allerdings verfügt derzeit noch über kein vollständig leitungsgebundenes backbonefähiges Netzwerk und nutzt das Kabel-Multiplexsignal der ARD bislang nur im Testbetrieb.
„Man muss sagen, dass wir für die Übergabe heute ein eingelaufenes System haben, das ohne Problem funktioniert“, urteilt Carsten Gertzen von den ARD-Sternpunkten. „Prinzipiell sorgt die leitungsgebundene Übergabe für hohe Zuverlässigkeit, denn sie vermeidet unter anderem witterungsbedingte Ausfälle, die sich beim sonst üblichen Satellitenrückempfang immer wieder als Problem erwiesen haben.“
Die Redundanz der Übertragungsstrecken durch Frankfurt tut ein Übriges. „Ein Mal hatte einer unserer Carrier in Frankfurt zwar einen Leitungsbruch, aber durch die Redundanz der Kabelwege hat unser Havarie-Konzept sofort gegriffen, ohne längerfristige Störung“, berichtet Carsten Gertzen. „Selbst bei einem Leitungsbruch beträgt die Ausfallzeit unter einer Sekunde.“ Das Kabel-Multiplex- und Compression-Center der ARD hat sein Ziel voll und ganz erreicht: die digitalen Programme in höherer Qualität und mit höherer Zuverlässigkeit in die Kabelnetze zu liefern.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2022689)