Virtualisierung und Management im Rechenzentrum

Die Allokationsfrage: Tipps zur Planung einer virtualisierten Infrastruktur

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Flexibilität

Diese Flexibilität und – noch mehr – die gewonnene Transparenz leisten einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau eines agilen Rechenzentrums. Denn die Bevorzugung der Virtualisierung führt zu neuen komplexen Beziehungsgeflechten. Man denke nur an ein Szenario, bei dem eine virtualisierte (gestreamte) Anwendung über einen virtuellen Desktop, der von einer VM bereitgestellt wird, auf eine Backend-Anwendung in einer weiteren VM zugreift, die ihrerseits von einem NAS-System auf einem physischen Server provisioniert wird.

Ohne ein adäquates Werkzeug, das physische und virtuelle Ressourcen in einer Umgebung überwacht, lassen sich Ursache und Ort einer Störung oder eines Leistungseinbruchs nur aufwändig ermitteln. Denn die eingangs aufgeworfene Frage („Wo laufen sie denn...?“) bleibt zunächst einmal unbeantwortet. Dem Administrator bleibt nichts anderes übrig, als sich noch einmal bei Loriots Rennbahnsketsch („Wenn er es nicht macht, dann hat er es nicht gewollt – oder er konnte nicht.“) zu bedienen.

Dieser Artikel ist Teil einer mehrteiligen Serie zum Thema Management virtueller Umgebungen. Lesen Sie eine Einführung zur Agilität von Rechenzentren hier.

*Nils Meyer, Principal Consultant, Technical Sales bei der CA Deutschland GmbH

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