In Sinsheim wurde am 29. März zum zweiten Mal der Deutsche Rechenzentrumspreis in acht Kategorien vergeben.
Die große Preisverleihungsgala des Deuten Rechenzentrumspreises mit den Gewinnern.
(Bild: Ostler)
45 Aussteller, 11 Fachvorträge, 400 Besucher, 14 Juroren, 49 Einreichungen, zwei Schirmherren, drei Sponsoren – das sind die Zahlen für die diesjährige future thinking und den Deutschen Rechenzentrumspreis.
Der Fokus bei dem diesjährigen Wettbewerb lag wieder auf den Dauerbrennern Einsparpotenziale und Energieeffizienz.
In diesem Jahr ist der Deutsche Rechenzentrumspreis in acht Kategorien vergeben worden, insgesamt mit 12.000 Euro Preisgeld dotiert. Den Publikumspreis hat dieses Jahr Hexal AG gewonnen. Das Besondere: die Zusammenarbeit von IT-Manager und Elektromeister. Beide haben in einem sechsköpfigen Steering-Komitee gewirkt; nachdem das go für die RZ-Modernisierung da war, konnten die Projektverantwortlichen alles umsetzen, was sie als sinnvoll erachteten, „solange es im Budget war“.
„Dieser Preis verdeutlicht, wie wichtig eine solche Plattform für die Branche ist. Er motiviert, unterstützt Innovationen und regt zum Nachdenken an. Das wollen und brauchen wir!“ unterstreicht Ulrich Terrahe, Initiator und Veranstalter die Bedeutung des Preises und der future thinking.
Die Preisträger
Kategorie 1: Visionäre Rechenzentrumsarchitektur: DC Cube RZ - Planung.NET
Kategorie 2: Energie- und Ressourceneffiziente Rechenzentren: Höchstleistungsrechnen – höchst effizient! – Leibnitz Rechenzentrum
Kategorie 3: RZ-Software: StruxureWare/DataCenter Infrastrukture Management DCIM – APC by Schneider Electric
In der Kategorie 3 Rechenzentrums-Software konnte StruxureWare for Datacenters von Schneider Electric punkten. Bewertet werden vor allem Kriterien wie der generelle Nutzen für den Betrieb, die Kosten-Nutzen-Betrachtung, sowie die Umsetzbarkeit und das Verbesserungspotenzial der Lösung beachtet.
„Die Software-Suite StruxureWare for Data Centers geht einen neuen Weg und adressiert Themen wie Effizienzsteigerung oder Kostenkontrolle bereits in der Planungs- oder Umbauphase eines Rechenzentrums. Die Software dient somit als Entscheidungsgrundlage für alle Fragestellungen zum Data Center und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Facility, IT und Business“, Rüdiger Gilbert, Vice President ITB Deutschland und Österreich bei Schneider Electric.
Mit dem 3D-Simulationstool lassen sich Kühlszenarien simulieren und so eventuelle Hotspots identifizieren und verhindern. Das Tool ist deshalb eine kostengünstige Alternative zu teuren CFD-Analysen, ist schneller in der Berechnung und bietet 90 Prozent der Aussagegüte.
Beeindruckendes Kühlkonzept
Der „Deutsche Rechenzentrumspreis 2012“ in der Kategorie „Energie- und Ressourceneffiziente Rechenzentren“ ging gestern Abend bei der Gala „future thinking“ in Sinsheim an das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Das LRZ hatte seine Bewerbung unter das Motto „Höchstleistungsrechnen – höchst effizient!“ gestellt, und dass mit gutem Grund: die herausragende Energieeffizienz seines neuen Höchstleistungsrechners „SuperMUC“, der zur Zeit installiert wird basiert auf einer innovativen Kühlung des Systems mit warmem Wasser. So ist es möglich, den Großteil der Rechnerkomponenten ganzjährig ohne den Einsatz von Kältemaschinen zu kühlen.
Während Rechenzentren bisher etwa die gleiche Menge an Energie, die sie für den Betrieb von Rechnern aufwandten, noch einmal in die Kühlung stecken mussten, kann das LRZ durch den Einsatz der neuen Kühltechnologie diesen Anteil drastisch senken und somit den sog. PUE-Wert (Power Usage Efficiency), der diesen Aufwand ausdrückt, von etwa zwei auf einen Wert in der Nähe von 1,1 reduzieren. Die hocheffiziente Warmwasserkühlung der Rechner, die energieoptimierte Taktung der Prozessoren, die Verwendung der Wärme für die Heizung von Gebäuden und zur Erzeugung von sog. Prozesskälte für die Kühlung weiterer Geräte ermöglichen darüber hinaus eine weitere Absenkung des Energieverbrauchs im Leibniz-Rechenzentrum in Höhe von 20 Pozent bis 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Rechenzentren.
„Energieeffizienz ist das Kernthema für alle heutigen IT-Anwendungen vom Smartphone bis zum Supercomputer. Wissenschaftliche Rechenzentren wie das LRZ können hier Pionierarbeit leisten und zeigen, dass schon heute kostengünstige und zugleich ressourcenschonende Lösungen gefunden werden können“, sagte Arndt Bode, Leiter des LRZ. „Das langjährige Engagement des Freistaats Bayern für das LRZ und die Kofinanzierung des Bundes im Bereich des Höchstleistungsrechnens über das Gauss Centre for Supercomputing GCS zahlen sich bei innovativen Rechenzentrumslösungen auf diese Weise aus.“
Stand: 08.12.2025
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