Recycling und neue Produkte bei Dell

Dell im Rechenzentrum und in der Hybrid Cloud

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High-End Storage-Arrays und sehr niedrige All-Flash-Kosten pro Gigabyte

Zusammengenommen bilden das Dell-Storage-Array Flaggschiff „SC9000“, ein 12-Gbit/s-SAS-Erweiterungsgehäuse und eine Array-Software die neue High-End-Lösung der „SC“-Produktlinie. Die Dell Storage-Lösung „SC9000“ basiert auf der 13. Generation von „Dell Poweredge“-Servern, ist in Konfigurationen mit reinem Flash- oder Hybrid-Speicher erhältlich, bietet 40 Prozent mehr IOPS (Input Output Operations per Second) – inklusive der Möglichkeit, bis zu 385.000 IOPS (1) zu erzielen – und einen mehr als doppelt so hohen Datendurchsatz (2) als die vorherige SC-Produktgeneration. Pro Array stellt das Storage-Array SC9000 bis zu drei Petabyte Bruttokapazität bereit.

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Hinweis:Basis für die Angaben von bis zu 385.000 IOPS bilden Dell-interne Tests im August 2015, bei denen SC9000-Controller mit SCOS 6.7 und IOmeter sowie 100 Prozent Lesezugriffe, 100 Prozent sequentielle Zugriffe und eine Sektortransfergröße von 8000 zum Einsatz kamen. Die tatsächliche Performance ist abhängig von der Konfiguration, Verwendung und fertigungs-bedingten Unterschieden.

Die Angaben für den doppelten Datendurchsatz Basis dafür bilden Dell-interne Tests im August 2015 mit SC9000, einem 12-Gbit/s-SAS-Erweiterungsgehäuse und den passenden Festplatten im Vergleich zu einem SC8000 mit 6-Gbit/s-SAS-Erweiterungsgehäuse. Bei den Tests wurden sequentielle Schreibzugriffe und SSDs von Dell überprüft. Auch hier gilt: Die tatsächliche Performance ist abhängig von der Konfiguration, Verwendung und fertigungsbedingten Unterschieden.

Real ist aber, dass die Software „Dell Storage Center 6.7“ eine Reihe neuer Funktionen enthält. Dazu zählen etwa das so genannte Live Volume Auto-Failover für eingebautes Disaster Recovery ohne Ausfallzeiten sowie eine Host-seitige Datensicherung von Oracle-, Microsoft- und VMware-Umgebungen.

Neue Datenkompressionsfunktionen ermöglichen bei den Flash-Kapazitäten Einsparungen um bis zu 93 Prozent. Wie die Dell-internen Tests im August 2015 und Best-Case-Ergebnisse für Daten von „Microsoft-SQL“-Applikationen ergaben. Innovationen wie der branchenweit erstmalige Einsatz der „TLC-3D-NAND“-Technologie in einer performanten und auf lange Lebensdauer ausgelegten Konfiguration ermöglichen weitere Kosteneinsparungen. Die SC9000-Produktlinie bietet laut Dell die branchenweit niedrigsten Kosten-pro-Gigabyte-SSD-Kapazität.

Dell baut XC-Appliance-Portfolio für Software-Defined Storage weiter aus

Die neuen, ab sofort verfügbaren „Dell XC Web-Scale Converged Appliances“ kombinieren Rechenleistung, Speicherplatz und Netzwerk sowie VMware-Software in einem Gehäuse. Unternehmen sind damit in der Lage, die Effizienz in ihren Rechenzentren zu steigern und die Total Coast of Ownership zu reduzieren. Mit den neuen Lösungen unterstützt Dell das hohe Interesse von Unternehmen an hyper-konvergenten Lösungen.

(Hyper-)konvergente Systeme integrieren Storage, networking, Compute und System-Management.
(Hyper-)konvergente Systeme integrieren Storage, networking, Compute und System-Management.
(Bild: Dell)

Dieses besteht zumindest weltweit. Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet im Zeitraum von 2016 bis 2019 in diesem Segment mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von nahezu 60 Prozent; es soll bis 2019 ein Volumen von 3,9 Milliarden Dollar erreichen (IDC Worldwide Hyperconverged Systems 2015–2019 Forecast, Doc # 255614, April 2015).

In Deutschland scheint sich die Konvergenz langsamer zu etablieren. Hand Schramm von Dell in Deutschland sagt: „ Wir haben die Kunden in der Vergangeneheit ja auch geradezu zum klassischen SAN geprügelt, weg vom direct attached storage. Jetzt fühlt sich der deutsche Kunde damit wohl – und es funktioniert ja auch.“

Netzwerkfrösche und Storage-Störche

Gegenüber diesem Ansatz sind die (hyper)-konvergenten Systeme geradezu eine Revolution. Die Appliance „XC6320“ ist das neueste Mitglied in dem Appliance-Portfolio von Dell. Sie enthält vier Server-Knoten mit mehr als 44 Terabyte Speicher in einem 2U-Formfaktor. Wie alle Appliances können darauf verschiedene Hypervisoren laufen: ESXi, Hyper-V und KVM, darauf virtuelle Maschinen und Controller VMs, eine pro Knoten ist notwendig.)

Vor rund einem Jahr packte Dell erstmalig Nutanix auf seine Appliance.
Vor rund einem Jahr packte Dell erstmalig Nutanix auf seine Appliance.
(Bild: Dell)

Darunter bildet sich quasi automatisch ein Storage-Pool, der sowohl Snapshots erlaubt, Clones, Kompressionen, De-Duplikationen und Analysen. In der Ebene unterhalb, dort wo normalerweise Switches angesiedelt sind, brauchen Administratoren nichts mehr einrichten. Nach Angaben von Hans Schramm kommen die „Netzwerk-Frösche“ mit dieser Art der Netzwerk-Implementierung gut klar, denn sie kennen das Prinzip „alles Ethernet“. (Abbildungen 7 und 8: Networking-Produkte von Dell)

Die „Server-Karpfen“ gewöhnten sich ebenfalls sehr schnell an den Gedanken einer Standard-Hardware. Schwer täten sich in der Regel jedoch die Storage-Störche; denn die Komplexität ihrer Systeme sei plötzlich futsch.

Einer der deutlichsten Vorteile: Damit lassen sich der benötigte Platz für Racks und die benötige Strom- und Kühlinfrastruktur bei Service-Providern und sehr großen, automatisierten Rechenzentren von Unternehmen deutlich senken. Die neuen All-Flash-Knoten „Dell XC630-10F“ und „XC6320-6F“ bieten eine hohe Leistung und geringe Gesamtkosten beim Einsatz von Data-Tiering-Flash-Lösungen, die auf der tatsächlichen Nutzung der Daten beruhen.

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