Überhitzung von CPUs erkennen und verhindern CPU-Temperatur mit CoreTemp auslesen

Autor: Thomas Joos

MIt dem kostenlosen Tool CoreTemp können Anwender und Administratoren die Temperaturen von CPUs im Blick halten und erkennen Hitzeprobleme zuverlässig.

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Kostenlose Tools in Netzwerken nutzen (free stocks/Pixabay)
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Das kostenlose Tool CoreTemp zeigt den genauen Namen der eingebauten CPUs an und kann auch die Temperatur der Prozessoren und der einzelnen Kerne anzeigen.  Nach dem Start bindet sich CoreTemp in den Traybereich der Taskleiste ein.  Bei entsprechender Einstellung zeigt CoreTemp im Traybereich für jeden verbauten Kern die Temperatur an.

Neben der Installation auf Windows 7/8 und Windows 10/11, kann CoreTemp auch auf Servern bis zu Windows Server 2022 zur Überwachung der CPU-Kerne genutzt werden. Auf Test- und Entwicklungsumgebungen kann das sinnvoll sein, um zu erkennen wann bestimmte Anwendungsszenarien zu Temperaturproblemen auf den Computern führt. 

Nach der Installation startet CoreTemp automatisch und zeigt gleich die Temperatur der einzelnen Kerne an. In den Einstellungen kann das natürlich angepasst werden. 

CoreTemp ist unabhängig vom Motherboard.
Alle Prozessorhersteller bieten einen "DTS" (Digital Thermal Sensor). Der DTS liefert genauere und höher aufgelöste Temperaturmesswerte als herkömmliche Onboard-Wärmesensoren. 
Eine vollständige Liste der unterstützten Prozessoren ist auf der Webseite zu finden. CoreTemp  bietet Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten.