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IT-Verantwortliche erkennen das Potenzial der Container-Technologie Container sind bald fester Bestandteil des IT-Betriebs

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Mehr als zwei Drittel der IT-Verantwortlichen in Deutschland glauben, dass sich die Container-Technologie etablieren und zu einem festen Bestandteil der Anwendungsentwicklung und -bereitstellung wird. Punkten können Container durch ihre hohe Skalierbarkeit und Flexibilität, gefolgt von Portabilität, hoher Zuverlässigkeit und dem einfachen Deployment.

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Die Container-Technologie wird sich fest etablieren, um Applikationen schnell, fehlerfrei und plattformunabhängig zu entwickeln und bereitzustellen.
Die Container-Technologie wird sich fest etablieren, um Applikationen schnell, fehlerfrei und plattformunabhängig zu entwickeln und bereitzustellen.
(Bild: Cronon GmbH)

Die Teilnehmer der Studie „Container in der IT und ihr Potenzial in deutschen Unternehmen", die Techconsult im Auftrag des IT-Dienstleisters Cronon erstellt hat, nennen als häufigste Gründe für den Einsatz von Container-Technologie die Skalierbarkeit und das einfache Zu- und Abschalten der Container (87 Prozent). Ebenfalls wichtige Motivatoren sind die hohe Zuverlässigkeit (86 Prozent) und das einfache Deployment (82 Prozent). Die Portabilität spielt mit 88 Prozent vor allem für Softwareentwickler eine wichtige Rolle, während IT-Entscheider die Ressourcen-Effizienz (80 Prozent) schätzen.

Flexibilität und Effizienz für den IT-Betrieb

Insgesamt sind die befragten Unternehmen sehr gut über die Vorteile der Container-Technologie informiert. Es hapert allerdings noch an der Umsetzung. Für ein Drittel sind Container bereits Bestandteil ihrer IT-Infrastruktur. Dagegen stehen aber noch 44 Prozent, die den Einsatz erst planen. 15 Prozent haben sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt. Und für 7 Prozent spielt der Container-Einsatz überhaupt keine Rolle.

Container sind auf dem Weg, ein fester Bestandteil des IT-Betriebs zu werden. Die größten Hürden sind immer noch fehlendes Know-how und Sicherheitsbedenken.
Container sind auf dem Weg, ein fester Bestandteil des IT-Betriebs zu werden. Die größten Hürden sind immer noch fehlendes Know-how und Sicherheitsbedenken.
(Bild: Cronon GmbH)

Als Hauptgrund, warum sie noch zögern, nennen viele Unternehmen (38 Prozent) fehlendes Know-how. Denn trotz aller Vorteile ist die Integration von Container-Lösungen in die IT-Landschaft alles andere als trivial und bringt neue Komplexitäten mit sich. Ohne entsprechende Fachkenntnisse sind solche Projekte daher kaum zu stemmen. Und auch die Sicherheitsbedenken sind noch groß (35 Prozent).

Um Container-Projekte erfolgreich planen und umsetzen zu können, holen sich 57 Prozent Unterstützung bei externen Dienstleistern. Dabei werden nicht nur Plattform- und Infrastruktur-Leistungen nachgefragt, sondern auch Security-Services (72 Prozent) sowie Beratungs- und Schulungsangebote (73 Prozent), um individuelle Lösungen entwickeln und das nötige Know-how schrittweise aufbauen zu können. Lediglich 5 Prozent der Befragten nutzen Container komplett als Managed Service.

Da viele neue Applikationen heute von Anfang an für Container entwickelt werden, sind sie ideale Kandidaten für die Einführung der Container-Technologie in den IT-Betrieb. Die Unternehmen in der Studie beschränken ihre Planungen aber keineswegs nur auf neue Anwendungen. Zwei Drittel geben den effizienten Betrieb bestehender Anwendungen als bevorzugten Use Case an. Als potenzielle Kandidaten gelten Datenbanken (52 Prozent) und Content Management Systeme (43 Prozent) genauso wie ERP- und CRM-Software (42 bzw. 40 Prozent).

Über die Studie
Die Studie wurde im Auftrag der Cronon GmbH vom Analystenhaus Techconsult erstellt. An der Befragung teilgenommen haben 200 IT-Verantwortliche und 50 Softwareentwickler aus privaten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland mit mindestens 50 Mitarbeitern. Die meisten Teilnehmer (28 Prozent) kamen aus Unternehmen mit 500 bis 1000 Mitarbeitern. Die Studie steht zum kostenlosen Download bereit.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de