Im Test: Container und Client Commands von ACMP 3.5

Computermanagement vom Feinsten

13.03.2009 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

ACMP 3.5: Inventarisierungs- und Management-Suite für Windows-Netzwerke
ACMP 3.5: Inventarisierungs- und Management-Suite für Windows-Netzwerke

Aagon liefert mit ACMP 3.5 eine Inventarisierungs- und Management-Suite für Windows-Netzwerke. DataCenter-Insider hat im Test die Container und ihre Client-Verwaltung genau unter die Lupe genommen.

ACMP 3.5 von Aagon besteht aus mehreren Komponenten. Die Grundlage der Suite ist „ACMP Inventory“, ein kostenloses Inventarisierungsprodukt für Windows-Netzwerke. Dazu kommen die Clientmanagement- und Softwaredistributionslösung „ACMP Pro“, das Lizenzmanagementwerkzeug „SWdetective“, das Support- und Ticketmanagementsystem „ACMP Helpdesk“ und „Securitydetective“, ein Tool zum Überwachen von Sicherheitslösungen im Netz.

Zum Download der Suite gehören neben unbegrenzten Lizenzen für die Freeware ACMP Inventory auch jeweils 15 zeitlich unbeschränkte Testlizenzen für alle anderen Komponenten, so dass Administratoren jederzeit dazu in der Lage sind, das System mit seinem kompletten Funktionsumfang in einem kleinen Netzwerk auszuprobieren.

Für unseren Test installierten wir die komplette Suite in einem Windows-Netzwerk, das aus Rechnern unter Windows XP Professional Service Pack 3 und Servern unter Windows Server 2003 R2 Service Pack 2 bestand.

In der Praxis sollten die zuständigen Mitarbeiter zunächst die Serverkomponente einspielen. Das dazu verwendete System muss mindestens über einen Pentium-IV-Prozessor mit zwei GHz, ein GByte RAM, 40 GByte Festplattenplatz und einen Netzwerkanschluss verfügen. Als Betriebssystem sollte mindestens ein Windows 2000 Server mit dem Internet Explorer 6.0 zum Einsatz kommen.

Sobald die Serverkomponente installiert wurde, lässt sich der ACMP-Client mit Hilfe der Management-Konsole auf die zu verwaltenden Clients ausbringen. Danach ist das System funktionsbereit.

Die Client-Anforderungen der Software lauten übrigens folgendermaßen: mindestens ein Pentium-III-Prozessor mit 1,3 GHz Taktfrequenz, 256 MByte RAM, 50 MByte Festplattenkapazität und Windows NT 4.0 mit Service Pack 6a oder neuer als Betriebssystem.

Installation

Als Datenbank für kleinere Netze mit bis zu 50 Systemen liefert der Hersteller die MSDE mit, soll ACMP in einem größeren Netzwerk zum Einsatz kommen, so müssen die Administratoren auf den Microsoft SQL-Server 2000 beziehungsweise den Microsoft SQL-Server 2005 zurückgreifen. Laut Aagon ergeben sich in Netzen mit bis zu 1000 Clients beim Einsatz der kostenlosen SQL-Server-2005-Express-Version keine Schwierigkeiten, die meisten Anwender müssen also nicht zwingend eine Datenbank-Lizenz erwerben.

Nach der Angabe eines Administrations- und eines Datenbankpassworts läuft die Installation durch.

Die ACMP-Managementkonsole führt beim ersten Aufruf ein Online-Update durch, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. Danach startet der Client-Installer, sucht nach Arbeitsgruppen, Domänen und den darin vorhandenen Rechnern und ermöglicht es den Verantwortlichen, die Systeme auszuwählen, auf denen die Client-Komponente zum Einsatz kommen soll.

Anschließend fragt der Wizard nach dem für die Installation zu verwendenden Konto, überprüft, ob dessen Rechte für das Durchführen des Setups ausreichen und führt eine Push-Installation des Agenten durch. Ob das Setup erfolgreich war, erfahren die Administratoren im Client-Management-Center im Unterpunkt „Client Distribution“.

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