ftec-Datacenter für eine stärkere Kostenkontrolle

Colt flexibilisiert Rechenzentren und senkt somit die Risiken

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die "ftech"-Rechenzentren von Colt sind in dreierlei Hinsicht flexibel: Es gibt verschiedenen Designs, sie skalieren in punkto Energiezufuhr und -verbrauch sowie bei der Kühlung.
Die "ftech"-Rechenzentren von Colt sind in dreierlei Hinsicht flexibel: Es gibt verschiedenen Designs, sie skalieren in punkto Energiezufuhr und -verbrauch sowie bei der Kühlung. (Bild: Colt)

Colt Technology Services konfiguriert und verkauft Rechenzentren, für die eigenen 20 Datacenters, für Co-Locator und Enterprises. Bisher schon waren sie modular, jetzt werden sie in dreierlei Hinsicht flexibel: „ftec“, so die Bezeichnung, bietet nun Skalierbarkeit in punkto Größe, Kühlung und Leistung.

Einige der Rechenzentrumsbestandteile der Colt-Rechenzentren seien mehr oder weniger Standard, will heißen: jeder könnte diese so kaufen. Andere würden nach den eigenen Vorstellungen gebaut, führt Victor Smith, Director Product Development bei Colt Technology Services, aus. Das sei auch bei den ftec-Rechenzentren nicht anderes.

Dennoch unterschieden sie sich von anderen; denn sie ermöglichten eine jederzeit flexible Skalierbarkeit bezüglich Größe, Kühlung und Leistung. Damit adressieren sie eines der Hauptprobleme von CIOs. Sie erlaubten, einen unvorhergesehenen Bedarf an IT-Kapazitäten effektiv und effizient zu managen, da eine Skalierung nach oben und unten jederzeit und ohne Ausfallzeiten möglich sei.

„Rechenzentren werden für eine Nutzung von 10, 20 Jahren gebaut“, erläutert Smith. Doch was in der IT und im Geschäftsleben über 2,3 Jahre hinaus gefordert sei, lasse sich nur schwer prognostizieren. „Eine Kristallkugel wäre hier hilfreich.“ Smith gibt ein paar Beispiele: Vor 10 Jahren habe es weder Youtube, noch Facebook oder Cloud-Computing gegeben.

Je flexibler Kühlung. Power und Platz, desto geringer die Risiken

Je flexibler also Rechenzentren auf neuen und schwankenden Bedarf reagieren könnten, desto niedriger seien die Risiken, die Rechenzentrumsbetreiber und CIOs eingingen. Dazu ein Beispiel: Bei einer geringen Auslastung von 15 Prozent kann der Betrieb des Rechenzentrums bis zu 40 Prozent der Betriebskosten ausmachen, wenn die Prognosen für die IT-Last nicht zutreffend sind.

(Die Angabe basiert auf dem Vergleich zwischen einem konventionellen Rechenzentrum und einem Colt ftec-Rechenzentrum bei einer Auslastung von 15 Prozent und mit einem angestrebten PUE-Wert von jeweils 1,5 beziehungsweise 1,21 und einem PUE-Wert bei geringer Auslastung von jeweils 2,5 beziehungsweise 1,39).

Ergänzendes zum Thema
 
Über Colt

John Phelps, Research Vice President von Gartner beschreibt die Situation im kürzlich veröffentlichten Hype Cycle Report wie folgt: „„Viele Rechenzentren stoßen im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit und Kühlung an ihre Grenzen, müssen jedoch trotzdem erweitert werden. Um dem wachsenden Bedarf nach einer entsprechenden Hardware-Infrastruktur gerecht zu werden und gleichzeitig hohe Investitionskosten zu vermeiden, die bei der Ausweitung eines bestehenden oder bei der Einrichtung eines neuen Rechenzentrums zwangsläufig entstehen, wünschen sich Unternehmen Technologien, durch die die Effizienz bezüglich Leistung und Kühlung im Rechenzentrum erhöht werden kann.“

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