Rollen-individueller Datenzugriff immer und überall

Cisco und Citrix virtualisieren den Desktop

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Als einer der wichtigsten Einschränkungen für die Virtualisierung von Clients galten bisher die Restriktionen bei Rich-Media und Collaboration. Mit Hilfe von Citrix- und Cisco-Technik sollen die letzten Barrieren für VDI und andere Formen der Client-Virtualisierung fallen.
Als einer der wichtigsten Einschränkungen für die Virtualisierung von Clients galten bisher die Restriktionen bei Rich-Media und Collaboration. Mit Hilfe von Citrix- und Cisco-Technik sollen die letzten Barrieren für VDI und andere Formen der Client-Virtualisierung fallen. (Bild: Bechtle)

Cisco und Citrix kooperieren. Die Hersteller bieten eine Lösung an, die einer eierlegenden Wollmilchsau am modernen Arbeitsplatz schon recht nahe kommt.

Arbeitsplätze sind seit Einführung von Notebook und Smartphones mobil geworden. Jetzt wollen oder sollen die Endanwender auch zusammenarbeiten und zwar nicht nur stationär über ihre Desktop-PCs sondern von jedem Gerät und von überall aus.

Was für die Fachabteilungen wünschenswert ist, stellt sich für die IT-Verantwortlichen als unkontrollierbarer Gerätedschungel dar: Bring your own device – kurz: BYOD. Mitarbeiter nutzen ihre privaten Mobilgeräte auch beruflich und stellen damit die meisten IT-Richtlinien der Unternehmen auf den Kopf:

Welche Mobilgeräte sollen unterstützt werden? Wie wird gesichert? Wie hoch sind die Kosten dafür und wer trägt sie? IT-Verantwortliche wünschen sich Lösungen, die sie befreien aus der Zwickmühle von Anwendervorlieben und Sicherheitslücken.

Nicht alle Anforderungen erfordern VDI

Dabei haben sie selbst die Notwendigkeit, flexibel zu reagieren, etwa wenn eine Firma übernommen, Filialen oder Tele-Arbeitsplätze eingerichtet werden sollen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter, die immer weniger homogen von IT versorgt werden wollen:

Einige nutzen nur das hauseigenen LAN, andere sind ausschließlich unterwegs, permanent sollen neuen Test- oder Programmierumgebungen aufgebaut werden. Dabei stehen Sicherheitsaspekte ganz oben auf der Prioritätenliste der Verantwortlichen gefolgt von dem Wunsch nach Agilität.

Flexcast trifft auf UCS

Als Spezialist für die Verwaltung unterschiedlichster Desktops hat sich Citrix etabliert, das bereits zur Jahrtausendwende begann, mit „Virtual Desktop Infrastructure“ Desktops zu virtualisieren. Inzwischen hat sich das Konzept geöffnet und will als „Flexcast“-Technik, Desktop-Umgebungen flexibel und schnell zur Verfügung stellen.

Cisco, der Netzwerkspezialist, hat 2009 damit begonnen, aus herkömmlichen Intel-Servern, Switches und Verwaltungsprogrammen komplette Rechenstationen anzubieten, die unter der Bezeichnung „Unified Computing Systems“ – UCS – für Furore sorgten. Denn sie erlaubten auch die Virtualisierung der Ressourcen. Installation, Konfiguration und Provisionierung vereinfachten sich und zusätzlich ließ sich über weniger Komponenten wie Kühlelemente oder Kabel weiter Geld sparen.

Schon früh vereinbarten beide Unternehmen eine enge Kooperation, um vor allem auf dem Gebiet der Desktop-Virtualisierung gemeinsam Fortschritte zu erreichen. Im Herbst 2010 wurde dann in den USA die Integration von Citrix Xen Desktop in Ciscos UCS vorgestellt und empfahl sich als Lösung, von der Enduser, IT-Abteilung und Fachabteilungen profitieren können.

weiter mit: Cisco VXI mit Citrix Xen Desktop

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