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Die Rekrutierungsstrategie BYOD
Consumerization der IT ermögliche es Unternehmen, die Rolle der IT zu verwandeln – von einer funktionsfokussierten und Risiko-eindämmenden Position hin zu einer strategischen und treibenden Kraft, die den leistungsstarken Umfang heutiger Consumer-Technologien nutze, um den Unternehmenserfolg zu forcieren.
„Bring your own device“ (BYOD) oder „Bring dein eigenes Gerät” soll vor allem junge Mitarbeiter ansprechen und die Attraktivität des eigenen Unternehmens bei neuen Bewerbern erhöhen. Die Avanade-Erhebung belegt aber, dass bislang weniger als ein Drittel (32 Prozent) aller Befragten die Rekrutierungsstrategie zugunsten des BYOD-Trends geändert hat, um jüngere Bewerber zu gewinnen.
Die Nutzung persönlicher Geräte am Arbeitsplatz ist demnach noch kein gängiges Mittel für die Mitarbeiterwerbung oder Mitarbeiterbindung. Bei den deutschen Interviewten sagten 43 Prozent, dass ihr Unternehmen eine neue Rekrutierungsstrategie verfolge und BYOD zur Ansprache junger Bewerber nutze. Insgesamt glauben jedoch nur 20 Prozent aller befragten Führungskräfte, dass persönliche Computing-Technologien Vorteile für Rekrutierung und Mitarbeiterbindung mit sich brächten.
Arbeit gibt es immer und überall
Geht es um die augenscheinlichsten Einflüsse von Consumerization auf ihre Unternehmenskultur, erklärten 58 Prozent aller befragten IT-Verantwortlichen: Der größte Vorteil sei, dass ihre Mitarbeiter überall arbeiten könnten. 42 Prozent sind der Meinung, dass Mitarbeiter gewillter seien, außerhalb ihrer Kernarbeitszeit zu arbeiten.
Unter den deutschen Befragten sagten sogar 57 Prozent, dass Angestellte durch BYOD lieber Überstunden leisteten. Die Hälfte der deutschen Führungskräfte (50 Prozent) sieht die Ortsungebundenheit als größten Vorteil.
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